Derbysieg in der Alten Försterei


Brief der Mannschaft nach dem Derbysieg am 3.9.2012

liebe Herthaner,

nach dem Sieg in der Alten Försterei möchten wir uns ganz herzlich bei allen Mitgereisten bedanken. Denn eines steht nach dem 2:1-Sieg fest: Wir haben das Derby am Montagabend nicht nur dank einertollen Teamleistung und der Tore von Sandro Wagner und Ronny gewonnen, wir haben es auch aufgrund Eurer fantastischen Unterstützung und sehr positiven Auftretens geschafft, in Köpenick die Punkte mitzunehmen!
Ihr wart spitze: Angefangen von der Anreise vom Gesundbrunnen bis hin zur Heimreise war das Verhalten der Hertha-Fans sehr positiv. Besonders schön war der Anblick des kompletten Fanblocks in unseren gestreiften Trikots.

Dieses positive Bild der blau-weißen Einheit wurde durch keinerlei Zwischenfälle getrübt, wodurch ins dieser außergewöhnliche Spieltag noch mehr Spaß gemacht hat.

Liebe Herthaner, Ihr macht jedes Spiel zu einem besonderen Spiel: Wie immer habt ihr unser Team von Anfang bis Ende, 90 Minuten lang, nach vom gepeitscht. Besonders hervorheben möchten wir, dass jeder Hertha-Spieler auf Eure Unterstützung zählen kann. Denn es gilt, wer das blau-weiße Trikot trägt, ist ein Teil des Ganzen. Wir hoffen, dass Ihr uns auch in Zukunft so zahlreich unterstützt und unsere Hertha weiterhin so positiv repräsentiert.

Insgesamt möchten wir uns deshalb, auch ganz besonders im Namen der Mannschaft und allen Angehörigen des Vereins, bei Euch herzlich bedanken.

Euer Team von Hertha BSC



Fotos: O.Winter

Hertha Lok


Bilder der Hertha Lok, fotografiert in Berlin und Großbeeren




Trainerausraster 12.8.2012

Während der Pressekonferen nach dem 2. Spieltag 2012 in Frankfurt

Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC)

Und insgesamt, da muss ich die Leistung von FSV Frankfurt nicht beurteilen, aber ich bin mehr als tief enttäuscht über die Mannschaft.

Ich glaube das sehr tief sitzt, ich habe heute eine Mannschaft gesehen, die in der 1. Halbzeit das ein oder andere angedeutet hat, aber auch nicht mehr dann das und in die 2. Halbzeit völlig versagt hat, meines Erachtens. Und dann nehme ich es auch nicht als Entschuldigung, wenn der Torwart mit Rot vom Platz gehen muss und normalerweise ist es so, das wenn man einen Mann weniger hat, das man dann auch noch, vielleicht eine Jetzt erst Recht Situation kreiert auf dem Platz, oder einen Schritt mehr machen möchte.

Aber diese Mannschaft hat heute nicht als Mannschaft auf dem Platz miteinander Fußball gespielt.

Sie haben nicht die letzte Bereitschaft gehabt, um läuferisch das gleich zu investieren. Sie sind für mich hilflos gewesen, es waren einzelne Personen die auf dem Platz versucht haben was zu unternehmen, aber es war nie ein miteinander und füreinander und das ist katastrophal.

Diese Mannschaft meint, Fußballerisch oder spielerisch sich in dieser Liga durchzuspielen aber sie vergessen welche Tugenden in die 2. Liga erst mal gefragt sind...aber so ein Spiel wie heute, wenn es noch das ein oder andere mal vorkommt, wird das richtig Konsequenzen geben, jetzt schon nach dem 2. Spieltag weil ich glaube das zu viele bei Hertha meinen, das sie groß sind. Das sie Namen haben oder Status oder Stellenwert, aber ich hab gesagt das werfe ich ab Heute in die Mülltonne und da kann ich nicht mit, wenn wir höhere Qualität haben und bessere Qualität oder fußballerisch spielen dann sollen wir das auch zeigen. Wir haben das heute geschafft fußballerisch oder spielerisch ein Tor zu erzielen.

Das ist schon ein Armutszeugnis und FSV Frankfurt hat 3 Tore erzielt...das ist tief tief traurig was ich heute in die 2. Halbzeit erlebt habe und ich hoffe nicht in meiner Amtszeit hier bei Hertha, das ich solche Spiele wie in die 2. Halbzeit öfters erlebe, denn das ist sehr schlecht für mein Herz, Dankeschön!


FAHNE PUR - Zurück zu den Wurzeln!

Nicht immer hatte Hertha BSC ein offenes Ohr für die Belange seiner Fans. Doch in den letzten Jahren hat das Thema Fanarbeit bei unserem geliebten Verein zunehmend an Bedeutung gewonnen - eine Entwicklung, die wir sehr begrüßen und an die es weiter anzuknüpfen gilt.

Wir möchten diesen positiven Verlauf zum Anlass nehmen, auf eine unsererseits nie vergessene Thematik hinzuweisen. Wir denken, dass es an der Zeit ist, sich konstruktiv mit folgendem Sachverhalt auseinander zu setzen:

Jeder Verein besitzt neben einem unverwechselbaren Namen auch ein mehr oder weniger unverwechselbares Vereinssymbol. Seit jeher ist dies bei Hertha BSC die geliebte blau-weiße Herthafahne. Seit nunmehr über 10 Jahren wird dieses traditionsreiche Symbol jedoch von einem aus unserer Sicht weniger schönen Ring geziert. Die Einführung dieses Ringes hatte zur Folge, dass das eigentliche Vereinssymbol unnötig verkleinert wurde. Die große und vor allem strahlende Wirkung der Fahne ist schlichtweg verloren gegangen. Darüber hinaus beinhaltet der Ring den Schriftzug "Hertha BSC Berlin", was aus zwei Gründen unnötig ist.

1. Ist der Vereinsname "Hertha BSC" bereits in der Fahne selbst deutlich lesbar.
2. Ergibt die Formulierung "Hertha BSC Berlin" keinen wirklich Sinn, da BSC für Berliner Sport Club steht.

Die Fans der jüngeren Generation kennen das Logo gar nicht mehr anders und auch wenn diese Thematik bei der mittleren bis älteren Generation nie wirklich in Vergessenheit geraten ist, sah man jahrelang keinerlei Chance, um dieses Thema erfolgversprechend zur Sprache zu bringen. Die positive Entwicklung der vergangenen Zeit, der verstärkte Dialog zwischen Vertretern der Fanszene und Verein sowie die Erkenntnis, dass die Meinungen zu Hertha BSC in einigen Punkten gar nicht so weit auseinander gehen wie einst vermutet, nehmen wir als Anlass diesen Denkanstoß zu geben.

Hiermit sprechen wir uns ausdrücklich gegen die Einengung der Fahne durch einen Ring und für die ausschließliche Verwendung des eigentlichen Vereinsnamen HERTHA BSC ohne Begriffsdoppelung aus. Das Motto lautet: Zurück zu den Wurzeln!

In vielen Versuchen gelang es unserem Verein bisher leider nicht, das so viel geforderte Image aufzubauen und erstklassige Alleinstellungsmerkmale herauszufiltern. Jedoch liegen sie direkt vor unserer Nase! Neben dem Vereinsnamen "Hertha BSC" sowie auch dem Spitznamen "Alte Dame", welcher leider von offizieller Seite kaum noch verwendet wird, stellt die blau-weiße Fahne alles dar, was ein ruhmreicher Fußballclub braucht. Vor allem die Form des Logos setzt sich gegenüber tausenden von kreisrunden Vereinssymbolen hervorragend ab.

Diese Initiative ist keinerlei Protest, sondern lediglich ein Vorleben unserer Ideale und unseres Stolzes!

Faninitiative FAHNE PUR



Dieser Beitrag stammt von den Harlekins Berlin '98 der meine volle Zustimmung findet!

Infoflyer der Faninitiative "Fahne pur" zurück zu den Wurzeln

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Hertha BSC Saisoneröffnung 2010

Amateurstadion Olympiagelände 5.7.2010

Das 1. Training von Hertha BSC zur neuen Saison in der 2. Liga, fand für die Öffentlichkeit im Amateurstadion bei über 30° C Hitze statt. Es gab ein kleines Rahmenprgramm mit Torwandschießen und Preisausschreiben.

Dann wurden die Spieler vorgestellt, es gab ja reichlich Neuzugänge. Den größten Beifall erhielten Ebert, Babbel und Raffael.

Zuerst ein Warmlaufen der Mannschaft in den neuen Heim- und Auswärtstrikots. Danach Dehnungsübungen im Mittelkreis, geleitet vom Co-Trainer.

Dann wurde in Zweierteams kurze Übungen mit dem Ball gemacht. Alles unter der Aufsicht des neuen Trainers Marcus Babbel. Vor dem abschließenden Trainingsspiel noch 7 gegen 3 mit nur einer Ballbebeührung wurde das schnelle Kurzpassspiel geübt.

Das Trainingsspiel Heim- gegen Auswärtself, bei der wie es schien die Heimelf die 1. Mannschaft darstellte. Das Spielchen endete 0:0 die beste Gelegenheit hatte Neuzugang Rob Friend für die Heimelf mit einem Lattenschuß.

Und hier die Bilder des Trainings: