Berliner Olympiastadion

Fakten

Das Berliner Olympiastadion ist heute eines von 6, nach der Klassifikation der UEFA, 5-Sterne-Stadien in Deutschland. Es hat diesen Status nach dem Umbau 2004 bekommen. Es hat ein Fassungsvermögen von 74.244 Plätzen und ist somit das größte Sitzplatzstadion Deutschlands. Die Kosten des Umbaus betrugen 242 Mio. Euro.
Deutsches Stadion
Es wurde vom Architekten Werner March zur Olympiade 1936
erbaut, am früheren Standort des "Deutschen Stadions", welches damals 30.000 Zuschauer fasste. Die erste Nutzung auf diesem Areal, war eine 1906 errrichtete Pferderennbahn. Nach dem Krieg wurde das Gelände von den britischen Besatzungstruppen genutzt, aber es fanden auch Sportveranstaltungen statt. Nach und nach wurde das Gelände wieder aufgebaut. 1962 wurde auch, der nach einem Brand 1947 gesprengte 77m hohe Glockenturm, neu errichtet. Seit 1963 dient das Olympiastadion Hertha BSC als Heimstätte.Der nächste Umbau wurde zur WM 1974 realisiert, es wurde eine Teilüberdachung des Stadions eingebaut.
Die nächste radikale Umgestaltung zur WM 2006 sollte 4 Jahre (2000-2004) dauern. Der Bund beteiligte sich an der Finanzierung dieses Großprojektes, da das Endspiel der WM nach Berlin geholt werden sollte. Ca. 70 % der alten Bausubstanz wurden erhalten und in eine neue Mutifunktionsarena integriert. 
Umbau 1936
Es gibt jetzt Tiefgaragen, 6 Umkleidekabinen nach neuestem Standard, eine Kapelle und eine unterirdische Aufwärmhalle mit Tartanbahn und Weitsprunggrube. Leider wurde die Möglichkeit der Umgehung innerhalb des Stadion zwischen Ober- und Unterring, durch den Einbau der VIP-Logen, genommen, das ist jetzt nur noch in der Ostkurve möglich. Das Stadion erhielt eine Vollüberdachung mit der architektonischen Besonderheit, das das Dach zum Maifeld, mit Sicht auf den Glockenturm offen ist. Deshalb mußten im Oberring 20 Stützen, die die Tragfähigkeit des Daches gewährleisten, eingezogen werden, diese behindern teilweise die Sicht im Oberring. Die Dachfläche ist insgesamt so groß, wie 6 Fußballfelder zusammen.

Olympiastadion
Im Stadion wurde die größte Anzeigetafel Europas, mit 137,5 m², installiert. Auch das Flutlicht, der sogenannte "Ring of Fire" mit max. 310.000 Watt und die Membranbeleuchtung im Dach ist sehenswert. Die Beschallung übernimmt eine Lautsprecheranlage mit 150.000 Watt, meiner Meinung nach sind aber manche Durchsagen eher schwer verständlich.

Das Spielfeld mißt heute 105 x 68 m und ist umgeben von einer blau-weißen Tartanbahn und somit ist das Stadion auch für Leichtathletikwettkämpfe geeignet. Das Stadion gehört dem Senat Berlin und wird von der Olympiastadion Berlin GmbH betrieben.



Bilder


Im Juni 2009 machte ich eine Stadiontour und eine Besichtigung des Glockenturms. Dabei konnte ich einige schöne Bilder machen, die nun im folgenden zu sehen sind, davon sind einige zum Vergrößern anklickbar.


Von Links: Panorama vom Glockenturm, die alte Glocke vom Glockenturm und Einschußloch einer Panzerfaust


Von Links: Panorama vom Marathontor und Schwimmstadion auf der Nordseite


Von Links: Die Waldbühne vom Glockenturm aus, Panorama von der Gegengerade und rechts ein Blick auf den Gang der das Stadion umrundet


Von Links: Ermüdungsbecken und Umkleidekabine, die Toiletten im T-Block und Benni am Marathontor


Von Links: Neue Glocke im Glockenturm, ein Bilck auf den Eingang an der Ostseite und ein VIP-Raum im Stadion


Von Links: Panorama von der Ostkurve und rechts vom Maifeld


Von Links: Noch ein Blick vom Glockenturm, ein Bild vom Amateurstadion im Hintergrund die Geschäftsstelle von Hertha BSC und die unterirdische Aufwärmhalle die auch für Pressekonferenzen genutzt wird


Von Links: schönes Bild von der Westseite, die Eiche am Osttor, die Olympischen Ringe am Osttor und ein Blick auf die Haupttribüne



Bilder

Hier ein paar Bilder an einem Sommerabend 2009


Ein Blick auf die Ostseite des Stadions am Abend


Von Links: Ein Blick auf die Südseite des Stadions am Abend und die Tore am Osttor



Night of Lights November 2011

Über 10.000 Gäste kamen zur Veranstaltung der Olympiastadion GmbH. Man muß sagen eine wirklich gelungene Veranstaltung. An einem kaltem Novembertag wurde das ehrwürdige Stadion in verschiedene Lichtszenen getaucht. Akustisch untermalt von Geschehnissen aus dem Fußball oder von der Leichtathletik. Wir buchten mit Führung, die sich wirklich geholt hat, es wurde über die Entstehung berichtet, dann konnten wir einen VIP-Raum besichtigen, weiter ging es unterirdisch zur Zufahrt der Mannschaftsbusse, über die Tiefgarage. Nach dem Besuch der Kabine von Hertha BSC und der Stadionkapelle, ging es anschließend, über die große Rolltreppe, direkt auf die Laufbahn des Stadions.
Dort konnte man in aller Ruhe spazieren gehen und außerdem die Treppe zum olympischen Feuer empor laufen.
Den Abend ließen wir bei der Feier im Atrium unter der Haupttribüne ausklingen.


von links: beleuchtete Eiche am Osttor, Hertha Kabine, Tiefgaragenzufahrt, Rolltreppe zum Stadion


von links: Rasen, Tor in Blau, Olympisches Feuer, Stadionkapelle


von links: die Mannschaft von 1892, Blick vom Marathontor


Ein paar Panoramabilder vom Abend






Als Gewinner des "Goldenen Herthacodes" bei der Stadionführung 2012

Von der Seite fanmiles.com wurden 3 Gewinner des "Goldenen Hertha Codes" in der Hertha BSC Pramien Welt ausgelost. Ich hatte einmal Glück bei solchen Gewinnspielen und war dabei. Als Termin wurde der 28. Spieltag in der Bundesliga ausgemacht. Es ging gegen den VfL Wolfsburg. Die Tour beinhaltete eine Stadionführung und 2 Eintrittskarten im Block O.
Da die Führung schon vor Öffnung des Stadion beginnen sollte, trafen wir uns vor dem Osttor mit einem Herthamitarbeiter. Herr Bötel ist zuständig für den Ticketvertrieb, mit dabei war noch jemand von den Fanmeilen, der ein paar Bilder schoss.
Dann ging es loß in das Atrium unter der Haupttribüne, wo wir durch den VIP-Bereich gingen. Weiterhin durch die riesigen Räume innerhalb des Stadions, wo unter anderem Audi für seine Produkte warb. Dann vorbei an der Herthakabine, die leider zu war, so das wir keinen Blick hinein werfen konnten. Weiter hinab über die Rolltreppe und dem Pressebereich in den Innenraum des Stadion. Das war für mich der beste Teil der Führung, das alles mal aus dieser Perspektive zu sehen. Wir hatten Zeit für ein paar schöne Bilder auf der Auswechselbank und vom Stadion. Außerdem konnte man die Vorbereitungen auf das Spiel mit erleben. 
Weiter ging es dann durch das Marathontor in die Parkhäuser unter dem Stadion. Dann besichtigten wir noch einen VIP-Raum in der Mitte der Gegengerade und dann kamen wir an unserem Block O an, wo wir noch ein Bierchen bekamen und die Führung endete hier.

Hier die Bilder der Führung.







Auch von den Fanmiles wurden uns die Bilder zum Download zur Verfügung gestellt.
Hier ein paar Impressionen davon. 





die Rechte der Bilder liegen bei "fanmiles.com"