Hertha BSC Berlin

Saison 2011 / 2012

Spieltag: | 01 | 04 | 06 | 08 | 10 | 12 | 14 | 16 | 19 | 20 | 22 | 24 | 26 | 28 | 30 | 32 | 34 |

Relegation Hinspiel


10. Mai 2012, 20:30 Uhr

Hertha BSC - Fortuna Düsseldorf 1:2
(68.041 Zuschauer)

1:0 Hubnik (19.)
1:1 Bröker (65.)
1:2 Ramos (71., Eigentor)






Heimspielbild
Pyro der Fortuna Fans
Nun doch noch diese 2 Endspiele in der Relegation gegen die Fortuna aus Düsseldorf. Am Ende war dieses Spiel wieder ein Abbild der gesamten Rückrunde.
Warmes Sommerwetter, das Stadion nahezu ausverkauft. Die Gästekurve war mit rund 7.000 Fans gefüllt, die am Ende Ihren Auswärtssieg lautstark feierten. 2 mal wurden dort auch rote Bengalos gezündet. Die Ostkurve war schon weit vor Spielbeginn überfüllt und gab auch anfangs mächtig Gas. Erst nach dem 2 Tor der Gäste erstarrten die Fans wie immer, weil auch keinerlei Zeichen des Aufbäumens von der Mannschaft kamen. Eine Schlußoffensive wie man es in anderen engen Spielen sieht, gab es nicht! Kein gefährlicher Angriff auf das Fortunator in Halbzeit zwei. Bis auf einen Freistoß aus über 30m gab es nicht zählenswertes. Das ist zu wenig in einem so wichtigem Spiel. Eigentlich hatte Hertha nach dem überraschendem Führungstor das Spiel im Griff. Ballsicherer aber nicht torgefährlich wollten sie scheinbar das 1:0 über die Zeit retten. Aber welche Herthamannschaft hat so etwas je beherrscht? Jedes wichtige Spiel wurde doch vergeigt in den letzten Jahren.
Eine Einzelleistung, bei der scheinbar die gesamte Abwehr mit einem einzigen Zug ausgespielt wurde, ließ das wackelige Herthagebilde einstürzen. Das Entsetzen war der Mannschaft anzumerken. Das drohende Versagen spielte in jeder Aktion mit. Um der gesamten Rückrunde die Krone auf zu setzen wurde diese Niederlage, per Eigentor besiegelt. Dümmer geht’s nimmer.
Jetzt hilft nur noch ein Wunder im Rückspiel nur der Glaube daran fehlt. Viel zu wenige in diesem Team ist der Wille anzumerken, gewinnen zu wollen. Das ist nicht nur in diesem Spiel der Fall sondern in den letzten Spielen, auch schon unter Babbel.

Kraft, Hubnik, Niemeyer, Holland und Kobiashvili sind meiner Meinung nach die einzigen die zu Recht das Herthatrikot tragen dürfen. Abwarten was aus dieser Mannschaft nach dem Abstieg wird. Noch so eine Saison in der 2. Liga wie die letzte, wird es nicht mehr geben. Wenn man 2 mal mit fast der gleichen Mannschaft absteigt, ist wohl alles gesagt.
Auch die Zuschauer werden nicht mehr in Scharen diese Spiele besuchen. Hertha geht einer schweren Zeit entgegen, das ist meine Vorhersage. Zu hoffen ist, das es einen Umbruch in der Führung und in der Mannschaft gibt, es gilt Spieler zu verpflichten die mit Herzblut bei der Sache sind! Die Zeit wird es bringen.

Spieler des Spiels:
Lasogga (fehlte verletzt)

Negatives:
Ramos mit Eigentor in die 2. Liga

34. Spieltag


5. Mai 2012, 15:30 Uhr

Hertha BSC - TSG 1899 Hoffenheim 3:1
(51.834 Zuschauer)

1:0 Ben-Hatira (14.)
2:0 Ben-Hatira (78.)
2:1 Compper (78.)
3:1 Raffael (90.)




Aus unerklärlichen Gründen, naja so ganz unerklärlich war es ja doch nicht, es lag an der Schwäche der Kölner, konnte Hertha BSC immer noch auf den Relegationsplatz hoffen. Dafür mußte aber unbedingt ein Sieg her. Ich konnte das aber diesem Team nicht mehr zutrauen, zu schwach und willenlos die letzten Auftritte. Ein offener Brief der Mannschaft, oder auf Druck von oben?, an die Fans, vor diesem Spiel. Darin forderten Sie die volle Unterstützung ein. Leider war das Stadion nicht voll, aber die, die gekommen waren, gaben alles. Sensationelle Stimmung im Olympiastadion. Die beste der letzten Jahre! Alle schrien die Hertha zum Sieg, ich war schon zur Pause heiser. Zu alledem war dieser 5. Mai auch noch mein Geburtstag. Das schönste Geschenk kam dann doch von der Alten Dame. Nach dem 2:0 schien alles gelaufen, aber der Anschlußtreffer ließ noch einmal Spannung aufkommen. Diese letzten 7 Minuten waren die längsten der Saison. Die Sekunden schienen wie in Zeitlupe zu vergehen. Ecke um Ecke flog in den Herthastrafraum. Dann in den letzten Sekunden, lief Rafael auf das leere Gästetor zu und er schob ein! Aus, Aus das Spiel war aus. Grenzenlose Freude auf den Rängen und beim Team. Aber es noch nichts gewonnen! Danke auch an den FC Bayern die souverän die Kölner abfertigten und direkt in die 2. Liga schickten.

Ein Wort zum Dorfclub. Das letzte Auswärtsspiel der Saison und es kommen noch nicht einmal 500 Fans mit in die Hauptstadt! Hurra das ganze Dorf ist da. Das ist doch traurig, da gehen Reihenweise Traditionsclubs nach unten und diese Retortenvereine bevölkern die Liga, traurig aber wahr. Einer ausgeglichen Stimmung in den Stadion tut das nicht gut.

Spieler des Spiels:
Doppeltorschütze Ben-Hatira

Negatives:
nicht vorhandene Gästefans

32. Spieltag


21. April 2012, 15:30 Uhr

Hertha BSC - 1. FC Kaiserslautern 1:2
(51.461 Zuschauer)

0:1 Kirch (27.)
0:2 Wooten (37.)
1:2 Niemeyer (60.)





Oh Mann, Hertha scheint so mausetot zu sein, wenn nur diese unerklärlich guten Auswärtsauftritte nicht wären. So wird der Fan gequält bis zum Ende der Saison. Eigentlich sollte, wenn man in der Rückrunde nur 8 Punkte holt, der Drops schon gelutscht sein, aber noch nicht, da Köln auch nicht lutscht.
Das Bemühen der Hertha Verantwortlichen hat schon eine gewisse Komik. Ich zähle mal auf, da wird in den DFB-Pokal Trikots gespielt, ach ja der Pokal, die große Stärke von Hertha! Die Trainerbank wird getauscht um ein Auswärtsgefühl zu erzeugen, hallo? In der Rückrunde wird noch in jedem Spiel die Taktik bzw. die Aufstellung geändert, das meist schon in der Pause. Das spricht klar gegen die sportliche Führung. Dazu ein Bild von einem Häufchen Elend auf der Bank, das sich Manager nennt. An wem sollen sich denn die Spieler aufrichten?
Da sind wir nun beim Hauptthema. Was bitteschön war das denn? Da kommt der Tabellenletzte ins Olympiastadion der gefühlt seit 100 Partien nicht gewonnen hat und der dominiert das Spiel! Nur an deren Unfähigkeit liegt es das es kein Debakel gab wie z.B. gegen Bayern. Sicher ist die Abwehr um formiert, aber das sollte nicht als Ausrede herhalten. Was ist im Abstiegskampf wichtig? Kampf, Lauffreude, Mannschaftsgeist und für mich wichtig, wenn es halt spielerisch nicht läuft, Standardsituationen. Die kann man sogar im Training üben! Alles das ließen die 11 (nachher 10 minus 2 Verletzte) vermissen. Ich nehme da mal unseren Torhüter raus. Der einzige mit Bundesligaformat. Das gleiche Trauerspiel wie vor 2 Jahren, immer wieder Gelegenheiten durch einen Sieg den Anschluss her zu stellen, Kampf- und Siegesparolen vor dem Spiel, aber dann das komplette Gegenteil und es folgen unfassbare Niederlagen. Jetzt noch 2 Spiele, vielleicht nur noch eins wenn Köln in Freiburg gewinnt.
Ein Wort zum Umfeld. Eigentlich super Fußballwetter, ein gut gefülltes Stadion, dazu wird dann wieder alkoholfrei serviert, das Spiel wurde als Risikospiel ausgegeben. Das trübt natürlich die Laune. Die Ostkurve erstarrte wieder einmal nach den Gegentoren und es wurde furchtbar leise im Rund. So konnte man sogar die ca. 2000 Lauterer Fans hören, die an diesem Tag, trotz des Sieges Ihren Abstieg miterleben mussten. Auch gingen einige Zuschauer schon während der 1. Halbzeit nach Hause, für mich leider auch nur 2. Liganiveau!

Abschließend noch ein Lob an den erstamls eingesetzten Fabian Holland, der arme Kerl mußte in diesem Sauhaufen sein Debüt geben und konnte die letzten 15 Minuten nur noch verletzt mitwirken, da schon 3 mal gewechselt wurde. Am Ende warf er sich noch einmal ins Getümmel, spielte unter Schmerzen und war total am Ende. Das ist das mindeste was die Fans von einem Profi der bei Hertha BSC spielt verlangen! Aber nur einer von den Amateuren zeigt es.

Spieler des Spiels:
Thomas Kraft

Negatives:
das ist kein Abstiegskampf

30. Spieltag


10. April 2012, 20:00 Uhr

Hertha BSC - SC Freiburg 1:2
(45.778 Zuschauer)

0:1 Hubnik (7., Eigentor)
0:2 Freis (67.)
1:2 Hubnik (81.)





Das „erste richtige“ Abstiegsendspiel fand an diesem Dienstagabend statt. Der zuletzt erfolgreiche SC gegen die kränkelnde „Alte Dame“, ein Sieg in diesem Heimspiel war schon Pflicht, da Hertha nun schon längere Zeit auf einem Abstiegsplatz fest hing. Am Ende diesen Tages hatte sich eine weitere Mannschaft von den Abstiegsrängen verabschiedet und das war nicht Hertha.
Das Stadion wieder gut gefüllt auch der Gästeblock war erstaunlich gut gefüllt. Über 2.000 Breisgauer begleiteten Ihr Team den weiten Weg in die Hauptstadt. Am Ende der Partie konnten man sie auch hören, da die Zuschauer, die es mit Hertha hielten, verstummt waren. Die Ostkurve insgesamt mit einer durchschnittlichen Leistung, mir kommt angesichts der Situation viel zu wenig von den Rängen. Nach dem 0:2 gespenstische Ruhe im Rund, der gesamte blau-weiße Anhang war geschockt, keiner hatte wohl mit dieser desolaten Leistung und der damit verbundene Niederlage gerechnet. Auch nach dem spätem Anschlußtor glaubte kaum einer an eine Wende. Bezeichnend, vor mir in den Reihen wurde während des Spiels auf dem Smartphone gespielt, Autorennen und Skat! Ein Zitat eines Fans vor mir „Kraft runter – der steht nur rum“ dann als er einen Abpraller erhechtete „Weltklasse“, köstlich. Er scheint Ihn nicht zu mögen, aber am Torwart liegt es wohl nicht, er hat auch keine orangefarbenen Töppen an.
Die Fans und die Mannschaft mit einer geschlossenen Leistung, und die war unterirdisch. Leider wieder mit 2 Sechsern, einer davon Ottl. Man kann sich nicht vorstellen, das der mal bei Bayern war. Lasst doch lieber mal die Jungen Wilden ran, da kann man wenigstens mal einen Fehlpass verschmerzen, aber man hätte immer das Gefühl, das die sich zerreißen.
Mit diesen ganzen Alibifußballern erleidet die Hertha doch das gleiche Schicksal wie die Titanic. Hauptsache man hat orangene Schuhe an, damit lässtt es sich vortrefflich stolpern (Ramos) oder ausrutschen (Ben-Hatira) oder die eigenen Mitspieler vergessen (Raffael), merkt der nicht das Fußball ein Mannschaftssport ist! Bitte verschont die Fans in den letzten 4 Bundesligapartien von diesen emotionslosen Söldnern. Bezeichnend auch, das keiner nachrückt, wenn mal ein Angriff läuft. Da werden die 4 da vorne schön alleine gelassen, wurschtelt mal alleine rum. Das ist doch viel zu leicht zu verteidigen.
Dann noch ein Wort zum Pechvogel der Partie, Hubnik, erst mit Eigentor und Kreisligazweikampf vor dem 0:2, aber er feightete und er erzielte sogar noch den Anschlusstreffer, am Ende verletzte er sich auch noch schwer.
Ein Fazit, Hertha BSC kann keine entscheidende Spiele gewinnen! Deshalb auch das regelmäßige Ausscheiden aus den Pokalwettbewerben. Der Aufstieg letztes Jahr wurde nur geschafft, weil es eine überdurchschnittliche Mannschaft für diese Liga war. Sonst kann ich mich an kein entscheidendes Spiel erinnern, in dem Hertha mal bestehen konnte. Leider wird das Hoffen und Bangen noch bis zum 34. Spieltag weiter gehen, da sich weitere Teams entschlossen haben, Hertha bei zu stehen. Dann kommt der Ex-Trainer Babel ins Olympiastadion und wird den Abstieg besiegeln
.

Spieler des Spiels:
Roman Hubnik

Negatives:
Das ist keine Mannschaft mehr.

28. Spieltag

30. März 2012, 18:30 Uhr

Hertha BSC - VfL Wolfsburg 1:4
(46.388 Zuschauer)

1:0 Kobiashvili (13.)
1:1 Janker (29., Eigentor)
1:2 Helmes (34.)
1:3 Mandzukic (77.)
1:4 Helmes (82.)



Heimspielbild
Vor dem Spiel auf der Hertha-Bank
Zu diesem Abendspiel hatte ich 2 Freikarten inklusive Stadionführung gewonnen. Deshalb erfolgte die Anreise schon weit vor Stadion-
öffnung. Das war schon mal sehr interessant, das Stadiongelände so leer zu sehen. Erstaunlicherweise standen auch eine Stunde vor Öffnung der Tore, Fans an den Eingängen an! Typisches Aprilwetter an diesem Märztag. Hagelschauer wechselten mit Sonnenschein, dazu war es sehr zügig und kalt.
Dann wurden wir von einem Herthamitarbeiter abgeholt und es ging über die Innereien der Haupttribüne in den Innenraum. Das war das Highlight der Führung, schon beeindruckend, das Rund von innen zu sehen.
Dann strömten auch schon die ersten Fans in die Ostkurve. Auch konnte ich Herrn "Lichtenrade" beim Aufhängen seines Banners bobachten.
Wir hatten diesmal die Ostkurvenkarten gegen welche im Block O getauscht. Mal ein anderes Bild vom Stadion und der Stimmung.
Der Gästebereich war mit ca. 2000 Wolfsburgern gefüllt. Die konnten sich aber nicht oft bemerkbar machen. Am Ende kamen wieder 2. Ligagesänge von denen. Wer den Schaden hat, braucht für den..... na ja, man kennt es ja. Die 2. Liga rückt immer näher.
Alle anderen unten punkteten, also schon ein großer Druck auf Hertha. Die dem, wie immer, nicht standhalten konnten. Hertha begann zwar stark, vergab aber leichtsinnig die Führung und die Wölfe schienen Blut geleckt zu haben. Zu leicht ließ sich unsere Abwehr übertölpeln. Der Angriff hat noch gewisse Qualität aber die Spiele werden eigentlich hinten gewonnen. 10 Gegentore in den letzten 2 Heimspielen sagen eigentlich alles.
Als selbst beste Gelegenheiten, gegen die immer wieder auf Abseits spielende Wolfsburger, nicht genutzt werden konnten, schlugen die Gäste eiskalt zu. 2 Schüsse aufs Tor, 2 mal drin. So wird das gemacht. Am Ende wieder hängende Köpfe. Auch die „Fans“ verließen in Scharen das Stadion nach dem 1:3. Ein paar Zuschauer mit sächsischem Akzent, die hinter uns saßen, meinten „ Wo wollen die den hin?“, denn es waren ja noch 15 Minuten zu spielen, aber keiner traute den 11 Blau-Weißen da unten die Wende zu. Sie sollten recht behalten.
Somit rückt der Nichtabstiegsplatz erst mal in weite Ferne. Nur Köln scheint sich noch mit Hertha um den Relegationsplatz streiten zu wollen.

Spieler des Spiels:
Herr Chancentod

Negatives:
Wer die Bude nicht trifft, steigt ab.



26. Spieltag

17. März 2012, 18:30 Uhr

Hertha BSC - Bayern München 0:6
(74.244 Zuschauer)

0:1 Müller (9.)
0:2 Robben (12.)
0:3 Robben (19., Foulelfmeter)
0:4 Gomez (50., Foulelfmeter)
0:5 Kroos (51.)
0:6 Robben (67., Foulelfmeter)

Scheiß Bayern!! Meine Antipathie gegen diesen Verein wird immer größer. Das ganze Stadion voll mit diesem rotem Pack, das gibts es nur in Berlin, das die sich unbehelligt im ganzem Stadion aufhalten können. Das kotzt einen an, die Herthaner bringen es nicht fertig mal geschlossen gegen einen Gegner anzutreten. Traurig das Ganze auf den Rängen und noch trauriger auf dem Spielfeld. Das die da unten noch das Herthalogo auf der Brust tragen dürfen, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Wochenlange Lippenbekenntnisse denen keinerlei Taten folgen, Jungs lasst es und geht woanders hin. Ich habe das alles vor 2 Jahren schon mit ansehen müssen, wie eine schlechte Kopie von damals.
Herthas Abstieg - der 2. Teil! Diesmal aber ohne Fortsezung (Wiederaufstieg) es stimmt hinten und vorne nicht!

Spieler des Spiels:
es waren keine Spieler da, nur Statisten

Negatives:
FC Bayern


24. Spieltag

3. März 2012, 15:30 Uhr

Hertha BSC - Werder Bremen 1:0
(52.744 Zuschauer)

1:0 Rukavytsya (63.)






Heimspielbild
Spruchbanner in der Ostkurve
Nach dem letzten Spieltag fand sich Hertha auf dem Relegationsplatz wieder. Die Leistung in Augsburg, gegen einen direkten Kontrahenten, war unterirdisch. Das gaben die Fans im Heimspiel gegen Bremen auch mit einem riesigen Spruchband der Mannschaft zu Verstehen. Über der Ostkurve prangte „IHR HABT EUER VERSPRECHEN GEBROCHEN“ und vor dem Anpfiff wurde unten in der Kurve „WIR HALTEN UNSER 
WORT!“ hoch gehalten. (Siehe Bild: danke an Miro) Ansonsten sehr schönes Winterwetter mit wieder langen Schlangen an den Kassen. Sebst an dem extra Eingang für Dauerkartenbesitzer, das nervt! Keine Zeit mehr für ein Bier und 'ne Wurst.
Die Gästekurve war voll gefüllt, dazu im ganzem Rund verteilte Bremenfans, das kann man wohl nur in Berlin beobachten. Akustisch und optisch konnte der Gästeanhang aber nicht überzeugen, allzu viel Grund hatten sie auch nicht. Die Ostkurve war zwiegespalten bei der Mannschaftsaufstellung. Der „harte Kern“ verweigerte die Namensnennung der Herthaner. Den Rest störte das aber nicht und der Boykott verpuffte. Dann Anfangs nur Dauergesang auf den Verein. Aber alles in allem wurde das Team schon super unterstützt und gab es ja auch diesmal zurück an die Fans.
Es wurde gefeitet und jedes Tackling frenetisch gefeiert.Otto hatte das Team ja auf einigen Positionen geändert. Meine persönlichen Wackelkanditaden fehlten (Ebert-Mijatovitc) und das schien gut zu tun. Dazu kam noch, das Kobi als offensiver Sechser scheinbar viel stärker ist, als auf seiner Stammposition als Linksverteidiger. Der von Otto umbenannte Paradise (Perdedaj) kam zu seinem Bundesligadebüt. Dieser warf sich immer wieder mit vollem Einsatz ins Getümmel. Das ist das was man von der Mannschaft verlangt, nicht mehr und nicht weniger, spielerisch kann Hertha im Moment halt nicht überzeugen, dann muss es auch mal so gehen. Das würde sich nur ändern wenn unsere formschwachen Südamerikaner mal aus Ihrer Lethargie erwachen würden!
Nach der überraschenden Führung unglaubliche Stimmung und Freude auf den Rängen. Das Gefühl einer Führung war irgendwie in den letzten Monaten verloren gegangen. Jetzt noch durchhalten, die Zeit verging wie in Zeitlupe und ab der 80. wurde Ottobeton angerührt, wenns hilft! Die Bremer fanden keine Mittel dagegen und dieser Sieg war dann am Ende auch verdient und zudem auch wichtig, da die anderen unten auch alle Punkteten.


Spieler des Spiels:
Die neue Doppelsechs - Kobiadaj

Negatives:
wieder einmal lange Schlangen am Einlass

22. Spieltag

18. Februar 2012, 15:30 Uhr

Hertha BSC - Borussia Dortmund 0:1
(74.244 Zuschauer)

0:1 Großkreutz (66.)








Heimspielbild
Choreo der Dortmunder
Das 1000. Bundesligaspiel von Hertha BSC hatte auch den dazu passenden Rahmen. Ein ausverkauftes Olympiastadion, relativ milde Temperaturen und der amtierende Deutsche Meister war zu Gast. Was will man mehr, nun ja die Umstände stimmten nicht gerade froh. Hertha mit einer zuletzt beeindruckenden Niederlagenserie, mit der daraus resultierenden 2. Trainerentlassung der Saison. Rene Tretschok und Ante Covic als Interimslösung, betreuten das Team. Vor und im Stadion sah man nur Gelb! Ein durchaus beeindruckender Gästeauftritt. Gefühlt waren die Hälfte im Stadion für den BVB. Die Gästekurve mit einer schicken Choreo vor dem Spiel. Stimmung und Animation war während des gesamten Spiels vorhanden. Auch die Ostkurve schrie immer wieder die Alte Dame nach vorne. Kurios, nach dem Warmlaufen schon die erste Ehrenrunde der Spieler, die vor der Kurve vorbei zogen und schon mit Applaus bedacht wurden. Covic schwor die Spieler vor dem Spiel und nach der Halbzeit in einem Kreis ein, auch schien er jedem Einwechsler persönlich seine Aufgabe zu erklären. Sah schon anders aus, als beim Schweiger Skibbe.
Das Spiel war lange Zeit ausgeglichen, mit Vorteilen im Spiel beim Meister. Aber man sah den Willen der Herthaner, aber warum erst jetzt? Das ist doch das mindeste was man verlangen kann!
>Dann einige sehr gute Kontergelegenheiten durch Raffael und Ebert, die aber leider allesamt vergeben wurden. Dann kam es wieder so wie immer, einmal konnte gefährlich geflankt werden, danachh unbedrängt geköpft, Kraft mit einerWeltklasseeParadee, der Ball sprang von der Latte zum Dortmunder Großkotz, der mit einem Rückfallzieher vollendete.
Ein wirkliches Aufbäumen war nicht vorhanden, die Gäste in dieser Hinsicht doch zu clever, sie schaukelten den knappen Vorsprung über die Zeit.
Trotzdem wurde die Mannschaft mit Applaus von den Herthafans verabschiedet, weil man gesehen hat, das sie alles gegeben hatten, aber an einem besseren Gegner gescheitert sind. Das ist auch völlig in Ordnung so und es kommen auch noch schlechtere Teams.
Nach dem Spiel wurde der neue Cheftrainer Otto Rehagel vorgestellt. Die beiden Interimstrainer fungieren weiterhin als Co-Trainer. Meiner Meinung nach eine gelungenen Kombination.
Das nächste Spiel in Augsburg wird Richtungweisend sein, es ist eng geworden am Tabellenende.

Spieler des Spiels:
Roman Hubnik, Turm in der Schlacht

Negatives:
plötzlich zeigen die selben Spieler Leidenschaft und Einsatz!

DFB-Pokal Viertelfinale

8. Februar 2012, 19:00 Uhr

Hertha BSC - Borussia Mönhcnegladbach 0:2
(47.465 Zuschauer)

0:1 Daems (101., Foulelfmeter)
0:2 Wendt (120.)







Heimspielbild
Vor dem Spiel - Choreo
Der Winter, mit eisigen Temperaturen, hat Berlin weiterhin fest im Griff. So wollten sich das Viertelfinale nur rund 50.000 Fans im Stadion angucken.
Auch taten die Leistungen der Hertha ihr übriges und die meisten rechneten eh mit einer Niederlage. Die Gästefans vom Niederrhein waren auch wieder zahlreich erschienen. Gut 5.000 wollten das Weiterkommen Ihrer Mannschaft sehen und bevölkerten schon vor Spielbeginn, zahlreich die umliegenden Kneipen. Ansonsten ein ruhiger Gästeblock, nur im unteren Bereich ständig Bewegung mit Fahnen oder Banner. Akustisch ging auch nicht viel.
Die Ostkurve prall gefüllt und auch die Hertha wurde lautstark, während der Partie unterstützt.
Auch der gegen den FCK geborene, im Vergleich zur Bundesliga, lange andauernde Wechselgesang mit dem Oberring wurde wieder praktiziert.
Zu Spielbeginn eine Luftballon – Lufschlangenchoreo der Hertha Fans, nett anzusehen das ganze. Siehe Bild. Alles fieberte dem möglichen Halbfinale im DFB-Pokal entgegen, aber es sollte wie immer anders kommen. Kurz zusammengefasst, Hertha das bessere Team in Halbzeit eins und Gladbach das engagierte in der 2. Hälfte. Dann die Krönung des an Höhepunkten armen Spiels während der Verlängerung. Eine Schauspieleinlage des Gladbacher Stürmers brachte die entscheidende Wendung des Spiels, Rot für Hubnik und Elfmeter. Eigentlich krank, wie der Schieri so ein wichtiges Spiel einfach mal so entscheidet. Auch auf Grund der Gelben Karte, die er schon vorher dem 10er der Gäste wegen ähnlicher Schauspieleinlage gegeben hatte. Er hätte gewarnt sein sollen. So war er der einzige im ganzen Stadion, der die Situation so bewertete.
Kläglich das „Aufbäumen“ von Hertha, besonders in Person von Ramos, der es schaffte in aussichtsreicher Position den Ball 3 Meter vorbei zu schlenzen. Leider muß man auch anmerken, das Skibbe ständig während des Spiels die Aufstellung und Taktik ändert. Das kann auch nicht zur Stabilität des Teams bei tragen.

Aus, Aus, der Pokal ist Aus. Wieder nichts mit dem Traum vom Finale im Olympiastadion.

Eine schwache Gastmannschaft, die aus dem Spiel heraus nichts zu Stande bringt, zieht ins Halbfinale ein. Enttäuscht, mit keiner Aussicht auf Besserung, trotteten die Herthafans heim.

Spieler des Spiels:
Peter Niemeyer, Kampfschwein

Negatives:
Schiedsrichter Dr. Felix Brych



20. Spieltag

4. Februar 2012, 15:30 Uhr

Hertha BSC - Hannover 96 0:1
(36.997 Zuschauer)

0:1 Abellaoue (68.)








Heimspielbild
Pyroaktion im Gästeblock
Der Winter hatte die Bundesliga voll im Griff, somit in allen Stadien frostige Temperaturen. Auch im Olympiastadion waren gefühlte -10 °C. Eigentlich war ich am überlegen ob man sich das immer wieder antut, aber man will ja keinen Heimsieg verpassen. Hätte ich auch nicht, da wieder einmal, seit einer gefühlten Ewigkeit, nicht gewonnen wurde. Schlimmer noch, der Gast entführte die 3 Punkte mit einer unterdurchschnittlichen Leistung aus Berlin. Diesmal konnte man am Einlass durch marschieren, das verstehe wer will! Oder haben die Herren hier mitgelesen und sich verbessert?
Die Gäste konnten mit einer gelungenen Pyroaktion bei Spielbeginn auch sich aufmerksam machen. Der rund zu 2/3 gefüllte untere Gästebereich viel am Anfang durch viele Fahnen auf, akustisch aber kam kaum etwas vom anderen HSV. Da waren die HSV-Hanseaten vor einer Woche deutlich lauter, nun es waren ja auch deutlich mehr!

Diesmal die Ostkurve viel besser in Form, man merkte die volle Unterstützung von den Rängen für unser schwächelndes Team. Auch tat die Bewegung bei den arktischen Temperaturen gut.
Einige Umstellungen durch Sperren und Verletzungen im Team. Bemerkenswert die beiden Startelfdebüts in der Bundesliga von Morales und Neumann. Letzterer konnte die Tauglichkeit für die höchste Spielklasse nicht unter Beweis stellen und beendete auch den Arbeitstag vorzeitig mit einem Platzverweis. Gut gefallen hat mir dagegen Moarales, der technisch versiert hinten solide spielte und auch immer wieder offensiv tätig wurde. Erfrischend anzusehen sein Spiel, das wünscht man sich als Fan öfters. Wo sind die Talente aus der Hertha Jugend?
Die erste Halbzeit brachte einige sehr gute Einschussmöglichkeiten der Hausherren, die aber allesamt (kläglich) vergeben wurden, wenn Du unten stehst gehen die Dinger eben nicht rein, oder erst hast Du kein Glück dann kommt noch Pech dazu. So kam es wie es kommen musste. In Halbzeit 2 ausgeglichenes Spiel und mit einem Sonntagsschuss entführte der Gast die Punkte. Irgendwie komisch, das unser Keeper immer wieder durch Weitschuss bezwungen wird. Bedröpelt verließen die Fans frierend das Stadion. Hertha weiterhin einen Platz vor dem Relegationsplatz.

Spieler des Spiels:
Alfredo Morales

Negatives:
die Serie ohne Heimsieg hält an


19. Spieltag

28. Januar 2012, 15:30 Uhr

Hertha BSC - Hamburger SV 1:2
(49.168 Zuschauer)

0:1 Jansen (24.)
0:2 Patric (45.)
1:2 Lasogga (81.)




Den Auftakt in Nürnberg verpatzt, und jetzt kam der nächste direkte Tabellennachbar zum Heimspiel ins Eisfach Olympiastadion. Minustemperaturen und leichter Graupel im Stadion. Eine Zumutung der Einlass am Südtor, fast eine halbe Stunde Wartezeit beutete verpassen der Aufstellung und der Hymne. Danke, für nichts.
Wenn Ihr schon strenger kontrollieren wollt, stellt gefälligst mehr als 3 Ordner zum kontrollieren für 2 Eingänge hin. Das nervt gewaltig und denkt Ihr die Feuerwerkskörper kommen durch den Eingang? Zeugnis dafür 2 Böller während des Spiels aus dem HSV Block.
Dieser mächtig gewaltig Egon, ca. 10.000 Hamburger wollten Ihren HSV sehen der sich ja, im Auftaktspiel der Rückrunde, auch nicht mit Ruhm bekleckert hatte. Optisch tat sich nichts im Gästeblock, aber akustisch waren sie immer der Ostkurve überlegen. Auch die Hertha-Fans passen sich dem Trauerspiel an. Nur während der letzten 10 Minuten wurde Gas gegeben, sonst war es ziemlich leise im Block.
Jetzt habe ich schon die 4 Taktik im 2. Spiel des Herrn Skibbe gesehen. Man der Typ hat keinen Plan, er wartet wohl auch sehnsüchtig auf die Wiederkehr Raffaels, wenn er sich da nicht mal verplant. Diesmal Ebert als Spielmacher in der 10er Position, aber nur 45 Minuten lang, danach die alte defensive Doppel Sechs und Lusti als Spielmacher. Wieder korrigierte er seine Anfangsaufstellung während der Pause.
Oh Mann und was sich Lell und Kobi leisten ist allenfalls 2. Liga reif. Beide Gegentore wieder mal über unsere rechte Abwehrseite. Zu Zweitligazeiten prophezeite ich noch Punktverluste wegen Kobi, einige Trainer der Bundesliga haben das auch erkannt und beackern immer wieder unseren Rechtsverteidiger. Zudem werden freistehend Bälle ins Aus geschlagen, auweia. 15 engagiere Minuten reichen einfach nicht aus, meine Herren. Festung Olympiastadion lange her.
Jetzt fällt auch noch die gesamte Abwehr gegen Hannover aus, Prost Mahlzeit. Hertha BSC mitten drin im Abstiegskampf. Wieder einmal wird das keiner merken. Ich sag mal, noch einen Abstieg verkraftet der Verein nicht, den das machen alle nicht noch einmal mit. Also, irgendeine Reaktion erwarte ich nächste Woche. Ein Traum wäre mal den jungen Wilden von der Bank eine Gelegenheit zu geben, aber es wird ein Traum bleiben, aber eins weiß ich 90 Minuten Einsatz und Kampf wird man von denen sehen. Eigentlich selbstverständlich für einen Profi! Aber das habe ich heute leider nicht von allen gesehen, außer vielleicht Lasogga und Ebert.

Spieler des Spiels:
Lasogga, der einäugige unter den Blinden

Negatives:
nervige Einlasskontrollen

DFB-Pokal Achtelfinale

21. Dezember 2011, 19:00 Uhr

Hertha BSC - 1. FC Kaiserslautern 3:1
(40.944 Zuschauer)

1:0 Ramos (44.)
1:1 Shechter (51.)
2:1 Lasogga (59.)





Endlich mal wieder ein Heimspiel im DFB-Pokal, auch war Hertha schon in der dritten Runde, alles eher untypisch für den Hauptstadtverein. Leider kamen an diesem kalten Vorweihnachtstag nur gut 40.000 ins Stadion. Aus Kaiserslautern waren rund 3.000 Fans angereist. Die sich nur kurz nach Ihrem Ausgleichstreffer Gehör verschafften und deren Gesänge herüber schallten.
Ansonsten wieder ein“Risikospiel“ mit Holsten bleifrei. Na egal, wenn's draußen so kalt ist, schmeckt das kühle Blonde eh nicht so recht. Etwas anders die Bandenwerbung und die Anzeigetafel, da ja in den Pokalspielen vom DFB geworben wird. Nach der Entlassung des Trainers Babbel, war der Co verantwortlich für die Mannschaft. Im Gegensatz zu seinem Ex-Chef war er ständig an der Linie zu finden und korrigierte auch tatkräftig die Fehler der Spieler.
Zum ersten mal trat Hertha auch in den offiziellen Pokaltrikots an, nämlich den weißen, dazu weiße Hosen und Stutzen, sah recht gut aus. Die erste Hälfte war ausgeglichen mit einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen. Dann kurz vor dem Pausentee endlich mal eine gute Kombination der Hausherren über die linke Seite und Ramos lenkte den Ball, zur umjubelten Führung, ins Tor. Leider kam Hertha zu schläfrig aus der Pause und die Pfälzer waren hellwach. Folgerichtig der Ausgleich. Dann aber nach einem schweren Abwehrschnitzer, Lasogga nicht zu halten und sein Schuss trudelte ins Eck. Danach konnte Hertha die Führung, auf Grund Unvermögens der Lauterer und Könnens von Kraft, bis zum Ende halten. Ebert erzielte in der Nachspielzeit den 3:1 Endstand.
Bemerkenswert war der Minutenlang anhaltende und immer lauter werdende Wechselgesang zwischen Oberring -Ha-Ho-He- und Unterring -Hertha BSC-. Sehr schön anzuhören das ganze. Nicht gefallen hat mir die Siegesfeier mit der Mannschaft, immer wieder wird sich was neues ausgedacht, an dem nicht die ganze Kurve teilhaben kann. Macht endlich mal wieder ein UFFTA! Somit gehen Fans und Mannschaft mit einem Positiverlebnis in die Winterpause.


Spieler des Spiels:
Thomas Kraft mit Weltklasseparaden

Negatives:
erschreckend schwacher Andreas Ottl - Skibbe übernehmen Sie


16. Spieltag

9. Dezember 2011, 20:30 Uhr

Hertha BSC - FC Schalke 04 1:2
(52.382 Zuschauer)

0:1 Huntelaar (20.)
1:1 Ramos (25.)
1:2 Pukki (43.))




Heimspielbild
Choreo der Gäste
Ein Freitagabendspiel unter Flutlicht zog wieder über 50.000 Zuschauer ins Olympiastadion. Diesmal gab es wieder mal eine längere Wartezeit am Einlass. Der Erzrivale aus Gelsenkirchen war zu Gast und bot eine ordentlich gefüllte Gästekurve (8.000) die sogar eine eigene Choreo vorbereitet hatte. Auch drang einige male Ihr Gesang zur Ostkurve durch, diese hatte heute auch nicht Ihren besten Tag. Es gab ja auch nicht viele Gelegenheiten zu feiern. Hertha nun seit einigen Spielen ohne Sieg, heute sollte auch keiner dazu kommen. Die Mannschaft scheint irgendwie in einen negativen Lauf zu rutschen, die Verteidigung macht immer wieder haarsträubende Fehler, die bessere Mannschaften natürlich eiskalt ausnutzen, so entstanden auch die beiden Treffer der Gäste nach solchen Aktionen. Der kurzfristige Ausgleich war das einzig positive heute. Irgendwie rutscht den Herthanern nach einem Rückstand immer wieder das Herz in die Hose und das bis dato gute Spiel bricht ab. Nur noch ein Spiel bis zur Winterpause, plus Pokalheimspiel natürlich, dann sollte man sich wieder besinnen und mit einem gutem Rückrundenstart, den jetzt knappen Vorsprung auf die Abstiegsplätze, wieder ausbauen. Vielleicht ist dann auch das Theater um die Vertragsverlängerung des Trainers beendet.

Spieler des Spiels:
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Negatives:
der Abstand auf die Abstiegsränge wird immer kleiner

14. Spieltag


26. November 2011, 15:30 Uhr

Hertha BSC - Bayer Leverkusen 3:3
(44.541 Zuschauer)

1:0 Lasogga (7.)
2:0 Toprak (18., Eigentor)
2:1 Derdiyok (24.)
2:2 Derdiyok (64.)
2:3 Derdiyok (79.)
3:3 Lasogga (82.)


Nach dem enttäuschendem Unentschieden in Freiburg, kam nun eine Spitzenmannschaft ins Olympiastadion, die zuvor Chelsea besiegt hatte.
Ich rechnete eigentlich mit einer Niederlage. Es sollte sich ein turbulentes Spiel entwickeln. Die Ostkurve hatte eine sehr schöne Choreo vorbereitet „Von der Wiege bis zur Bahre – Hertha – ist das einzig Wahre !“ und dazu die Kurve in Blau und Weiß. Die Gästekurve war an diesem kühlem Novembertag zu 2/3 gefüllt, aber außer einiger Bewegung im Block, drang nichts zu uns hinüber. Die Hertha begann auch wie die Feuerwehr, verschoss einen Elfer ging dann aber doch mit 2 Toren in Führung, bis Leverkusen aus dem nichts den Anschluss erzielte und für mich war klar, jetzt beginnt wieder die Schwimmsaison. So sollte es auch kommen, der Gast jetzt dominant und ging sogar in Führung. Meine Schwester neben mir frohlockte schon, den ersten Sieg Ihrer Bayer elf zu sehen. Aber noch ein gelungener Angriff über Kobi und dessen Flanke netzte wieder Lasogga ein. Am Ende ein verdientes Unentschieden.

Spieler des Spiels:
Lasogga, rettet den Punkt

Negatives:
Wieder eine 2 Toreführung vergeigt


12. Spieltag


5. November 2011, 15:30 Uhr

Hertha BSC - Borussia Mönchengladbach 1:2
(60.556 Zuschauer)

1:0 Ramos (17.)
1:1 Reus (33.)
1:2 Reus (55.)






Heimspielbild
Hertha Fan Frank Zander
Diese Saison immer das gleiche Spiel, nach einem überzeugendem Auftritt in der Fremde eher eine schwache Leistung zu Hause. Warum kann Hertha, bis auf eine Ausnahme gegen schwache Kölner, nicht überzeugen? Lähmt die große Kulisse? Über 60.000 wollten dieses Spiel sehen. Auch der Gästeblock mit ca. 5.000 Fans gut gefüllt. Gladbach hat in Berlin/Brandenburg viele Fans die sich dieses Spiel nicht entgehen ließen. Erst nach dem Siegtor Ihrer Elf waren sie dann auch zu hören. Bis dahin war nur eine riesige Schwarz-Weiße Schwenkfahne in Ihrem Block zu sehen.
Diesmal fand ich einen Platz genau im Zentrum der Ostkurve. Die Fahnenwedler vor einem beeinträchtigten leider die Sicht auf das Spielfeld. Kühles, trockenes Herbstwetter an diesem 12. Spieltag in Berlin. Vor dem Anpfiff fand sich noch Frank Zander bei den Fans ein, die sich dann auch mit Ihm ablichten ließen.
Die Hertha begann mit der Sieger elf von Wolfsburg und konnte das Spiel dominieren. Folgerichtig der Führungstreffer, dann aber aus dem Nichts der Ausgleich durch den sehr starken Reus, der am Ende auch noch den Siegtreffer im 2. Durchgang erzielen konnte, den die Heimelf viel zu passiv begann. Am Ende eine verdiente Niederlage, die aber mit etwas Glück verhindert werden könnte, aber Raffaels Schuss knallte ans Lattenkreuz.
Totalausfall diesmal Lasogga und Ottl, was der spielt ist doch größter Alibifußball. Pierre scheint kein Heimstürmer zu sein, er ist auf gescheite Bälle angewiesen, aber die Südamerikaner spielen doch zu gerne zusammen. Auch zwei defensive Sechser tun dem Offensivspiel nicht gut. Ich hoffe das der nach vorne viel bessere Lustenberger mal eine Chance bekommt.
Am Ende dieses Spieln weiß man gar nicht, ob man sich über unser DFB-Pokal Heimspiel freuen soll.

Spieler des Spiels:
wenn ich einen nennen muß: Ebert, der sich nach seiner Einwechslung voll rein warf

Negatives:
Wieder kein Heimerfolg


10. Spieltag


22. Oktober 2011, 15:30 Uhr

Hertha BSC - 1.FSV Mainz 05 0:0
(47.100 Zuschauer)










Man war gespannt wie sich Hertha nach der derben Klatsche in München zu Hause präsentieren würde. Ich hoffte auf einen knappen Sieg, dazu lud sonniges aber kühles Herbstwetter zum Fußball spielen ein.
Der Gästebereich zu 2/3 gefüllt. Man sah das ganze Spiel über, im unteren Bereich, geschwenkte Fahnen. Der Rest sah dem Spiel zu. Auch akustisch drang sehr wenig zur Ostkurve hinüber.
Diese heute auch nicht in gewohnter Form, aber der Funke sprang auch nicht vom Spielfeld zu den Zuschauern über. Der Gast war insgesamt besser, konnte immer wieder den Ball führenden Herthaner bedrängen, so das kein geordneter Spielaufbau möglich war. Dazu fehlt es uns auch ein Einzelkönner der mal 2-3 Mainzer ausspielen können und die dann entstehende Überzahl zu nutzen. Stattdessen lange Bälle die Ihre Adressaten nicht fanden und kläglich ausgeführte Standards. Mal ein paar Beispiele.
Mijatovic: jeder lange Ball von ihm zum Gegner, man sollte Ihm das verbieten.
Ebert: unterirdisch, versaut doch nahe zu jeden Standard, darf bis zu Ende spielen
Ben-Hatira: hatte diesmal einen Gegenspieler auf Augenhöhe und ging unter.
Ramos: gekonnte Ballannahme scheint nicht im Repertoire eines Südamerikaners zu sein.
Raffael: wurde bei Ballbesitz konsequent mit Erfolg gestört.
Abwehr: konnte nicht am Angriffsspiel teilnehmen
Einwechsler: schwach, keine Belebung
Daraus resultiert eine Leistung die irgendwie an den Auftakt gegen Nürnberg erinnerte. Mainz konnte aber seine wenigen Gelegenheiten nicht zum Torerfolg nutzen, deshalb das positivste aus diesem Spiel, ein Punktgewinn, gegen einen in der Tabelle hinter uns stehenden.

Spieler des Spiels:
Thomas Kraft, einziger Herthaner in Normalform

Negatives:
Hertha BSC


8. Spieltag

1. Oktober 2011, 18:30 Uhr

Hertha BSC - 1. FC Köln 3:0
(59.491 Zuschauer)

1:0 Lasogga (14.)
2:0 Lasogga (26.)
3:0 Raffael (34.)






Heimspielbild
Sonnenuntergang während des Spiels
An diesem sehr warmen ersten Oktobertag, kamen rund 60.000 ins Olympiastadion zum Abendspiel. Bisher war bei allen Heimspielen, in dieser Saison, sonniges Wetter. Viele Kölner nutzten dieses lange Wochenende zu einem Ausflug nach Berlin. Somit die Gästekurve unten voll besetzt und auch im Oberrang viele Kölner. Aber außer einem Böller nach dem 3:0 war wenig von den Gästen zu hören, sicherlich auch geschuldet dem schwachen Auftritt Ihrer Mannschaft.
Das Spiel wurde zum Risikospiel ernannt, warum das denn? Man muss sich fragen welche Schwachmaten so etwas aushecken. Das hatte zu Folge das wieder mein „geliebtes“ Holsten alkoholfrei serviert wurde, nein danke. Da hat man Durst, weil Vormittags noch einige Kubikmeter Erde bei Olli bewegt wurde und dann so was.
Lächerlich der Versuch der Polizei, nach Spielende die Fans zu trennen. Die Polizeiautos wurden so platziert um die Fans am Südtor zu separieren, nur das die alle kreuz und quer zu Ihren Fahrzeugen oder zur Bahn liefen. Dazu kommt noch das der Platz vorm Südeingang viel zu groß ist um das irgendwie zu regeln. Einfach lächerlich das Ganze. Außerdem vermischen sich die Fangruppen im Stadion sowieso und da passiert doch auch nichts, lasst doch die Fans einfach Fußball schauen und dabei ein kühles Blondes genießen, ist das so schwer zu verstehen?
Mich würde mal interessieren wer so etwas bestimmt.
Hertha nach der Schlacht in Bremen, sehr effizient im ausnutzen der Torchancen. Dabei konnten die Neuen überzeugen. Zweimal konnte Ben-Hatira die Vorarbeit für den vollendenden Lasogga übernehmen. Dann noch ein Freistoß von Janker, der für den gesperrten Lell ein gutes Spiel machte. Der Ball ewig unterwegs, am Ende Raffael Volley in den Winkel. Herrlich, das Stadion brodelte, selten so effiziente Herthaner gesehen bei einem Heimspiel.

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RISIKOSPIEL = alkoholfreise Bier
3:0 zur Halbzeit, die Gäste versuchten, kurz nach dem Wechsel, den Anschluss her zu stellen. Aber insgesamt zu harmlos, Podolski musste ich dann irgendwann mal suchen ob er noch da ist, er war nie wirklich in einer Aktion zu sehen. Hertha spielte das ganze dann routiniert zu Ende, ich würde mir wünschen so einen Gegner mal auseinander zu nehmen. Dessen rechte Abwehrseite heute nicht bundesligatauglich war und dem insgesamt nicht viel einfiel.
Diesmal ging die Taktik mit den 2 Sechsern auf, aber zu beobachten ist leider das diesen beiden nach vorne gar nichts gelingt, besonders krass bei Niemeyer zu beobachten, der defensiv Weltklasse war aber offensiv einfach zu stümperhaft.
Am Ende ein sehr verdienter Sieg der Hausherren und langsam würde ich gerne mal wieder ein Uffta zum Abschluss hören, aber auch so wurde die Mannschaft für dieses tolle Heimspiel in der Ostkurve gefeiert.

Spieler des Spiels:
Änis Ben-Lasogga

Negatives:
Diese Partie war ein RISIKOSPIEL !!!


6. Spieltag

17. September 2011, 15:30 Uhr

Hertha BSC - FC Augsburg 2:2
(48.385 Zuschauer)

0:1 Hosogai (20.)
1:1 Lell (46.)
2:1 Torun (57.)
2:2 Callsen-Bracker (64.)




Die Stadt war wieder einmal euphorisch, nach dem überraschenden Erfolg beim Meister, in der Vorwoche. Es wurde nur über die Höhe des Sieges diskutiert. Diesmal die Anfahrt zum Stadion quer durch Berlin, da weiß man erst mal wie entspannt es durch den Grunewald geht. Diesmal zog der Aufsteiger nicht so viele Fans an. Auch die Gästekurve bot einen erschreckenden Anblick. Ungefähr 500 Fans aus Augsburg wollten Ihre Mannschaft in der Hauptstadt sehen. Deshalb war von Ihnen erwartungs-
gemäß nicht viel zu hören, fast schien es so, das jeder der da war, auch ein Winkelement bei hatte. So war es wenigstens optisch manchmal gut anzusehen.
Schönstes Fußballwetter lud eigentlich zu einem guten Spiel ein, aber die 1. Halbzeit bot Hertha nur Magerkost, zu wenig Laufbereitschaft und Lasogga war vorne auf verlorenem Posten. Als die Gäste, wieder einmal die Schwäche der Heimelf bei Standardsituationen ausnutzte, schwante schon böses.
Ein Blitzstart nach dem Wechsel sah dann Hertha doch auf der Siegerstraße. Augsburg konnte das Spiel nicht machen, dann wieder einmal unnötige Freistöße für den Gast, einer davon wurde zum Ausgleich genutzt.
Anzumerken bleibt noch, das bei Hertha einzig und alleine Raffael dem Spiel offensiven Charakter geben konnte, dieser aber abwechselnd von Augsburgern regelwidrig bekämpft wurde. Am Ende wurde das sogar mit Rot bestraft.
Ein am Ende gerechtes Unentschieden und wieder durch die Stadt nach Hause. Wenigstens wurde kein Holsten mehr ausgeschenkt!

Spieler des Spiels:
Raffael, konnte nur durch Fouls gebremst werden

Negatives:
Zu Hause mit 2 defensiven Sechsern aufzulaufen



4. Spieltag

26. August 2011, 20:30 Uhr

Hertha BSC - VfB Stuttgart 1:0
(52.232 Zuschauer)

1:0 Raffael (87.)







Da freut man sich auf ein schönes Freitag Abendspiel, um Fußball zu gucken und bei den schwülwarmen Temperaturen ein Bier zu trinken. Ausgeschenkt wird im Stadion Holsten alkoholfrei, brrr. Außerdem gab es noch Bier mit Brause, das für mich nicht in Frage kommt. Vielen Dank für diesen schönen Zug, Hertha. Wie toll war das doch in Hannover. Wie man hört soll es wegen den Vorkommnissen nach dem Nürnbergspiel Auflagen gegeben haben. Ja...das Bier ist an allem Schuld, eine einfache Erklärung. Tausende dürfen das dann ausbaden. Zum Glück gab es vor dem Stadion noch richtiges Bier, das verbietet die Polizei wahrscheinlich auch noch.

Ansonsten klebrige Schwüle im Stadion, an diesem sehr warmen Freitag Abend. Die Gästekurve war wieder gut gefüllt, vom Support kam in der Ostkurve sehr wenig an, manchmal wurden einige große Fahnen geschwenkt. Das wars dann aber auch. Die Ostkurve feierte lieber die Fanfreundschaft, mit dem größten Rivalen des VfB, dem KSC.
Die erste Halbzeit ergab nur wenige Chancen der Hausherren, insgesamt Stuttgart gefälliger. Aber in meinen Augen eine Steigerung gegenüber dem 1. Heimspiel. Aber die Laufbereitschaft von Herthas Offensive war mir dann doch zu gering, Hitze hin oder her. Da muß mehr kommen um Abwehrspieler der 1. Bundesliga in Verlegenheit zu bringen. Auch unser Mittelfeld schaltete sich zu selten in die Angriffe ein und spielte den Ball lieber hinten rum. Unser Torhüter mußte einige male eingreifen um ein Gegentor zu verhindern, besonders bei Standardsituationen brannnte es im Strafraum. Dann gegen Ende der Partie rutschte ein Stuttgarter weg und Ramos ging alleine aufs Tor zu, kläglich sein Schuß, aber Ebert konnte den Ball erlaufen und den völlig frei stehenden Raffael bedienen, der per Kopf den Siegtreffer erzielte. Als in der 89. Minute ein 100%iger vom VfB am Tor vorbei strich war der 1. Dreier seit 17 Bundesligaheimspielen perfekt.
Anmerken muß man auch noch das peinliche Aufbauspiel unserer Innenverteidiger, fast jeder lange Ball landete im nichts oder beim Gegener. Das kann noch Punkte kosten.

Spieler des Spiels:
Thomas Kraft, sein 1. zu Null bei Hertha, hielt den Sieg fest

Negatives:
Holsten alkoholfrei


1. Spieltag


6. August 2011, 18:30 Uhr

Hertha BSC - 1. FC Nürnberg 0:1
(61.118 Zuschauer)

0:1 Pekhart (80.)







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Choreo vor dem Spiel
Das lange Warten hatte ein Ende, endlich wieder 1. Bundesliga im Olympiastadion. Das Wetter war prächtig, fast zu warm und die Sonne brannte erbarmungslos auf die Fans im Olympiastadion. Der erste Schock, waren für mich die angezogenen Preise für die Standardversorgung des gemeinen Fußballfans. 4,- € für ein Bier und 3,- für die Bartwurst, die dann fetttriefend serviert wurde, dafür hatte dann das Bier nach wenigen Sekunden die Schaumkrone verloren. Da vergeht einem ja der Appetit. Die Ostkurve, weit vor dem Anpfiff, in super Stimmung und war auch schon gut gefüllt.
Der Gästeblock mit ca. 7000 Anhängern, hatte eine Luftballonchoreo vorbereitet. Auch Stimmungsmäßig kamen sie einige male gut rüber, ist doch schon was anderes als in der zweiten! Als sich manchmal nur eine Handvoll Fans im Gästebereich tummelten.
Dann aber der erste große (und letzte) Gänsehauteffekt des Spiels. Die Ostkurve erstrahlte in Blau-Weiß und eine riesige Herthafahne wurde empor gezogen, beim Einmarsch der Mannschaften. Dazu wurde von den 60.000 die Herthahymne gesungen. Das war's an positivem, das wußte aber bis zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Wenn man erwartet hatte das der Aufsteiger mit Kampfgeist und Einsatzwillen die Partie begann, wurde man bitter enttäuscht. Es schien das allen das Herz in die Hose gerutscht war. Eine einzige Katastrophe, was sich da auf dem Platz abspielte. Der Gast noch mit dem gefälligerem Spiel, aber von Hertha NULL. Wenn es nicht das erste Match gewesen wäre, hätte ich gedacht dort spielt ein Absteiger und nicht der souveräne 2. Ligameister.
Verdient dann die Niederlage zum Auftakt in der Bundesliga. Und das Stadion ging völlig enttäuscht und einige geschockt nach Hause.

Blamabel was heute geboten wurde.

Spieler des Spiels:
[Ironie ein] Flitzer, da lauftstark (/Ironie aus)

Negatives:
Erhöhung der Preise



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