Hertha BSC Berlin

Saison 2009/2010

34. Spieltag


8. Mai 2010, 15:30 Uhr

Hertha BSC - FC Bayern München 1:3
(75.420 Zuschauer)

0:1 Olic (20.)
1:1 Ramos (60.)
1:2 Robben (74.)
1:3 Robben (87.)




Zum letzten Heimspiel der Saison und gleichzeitig dem letzten Spiel der Hertha in der 1. Bundesliga nochmal ein prall gefülltes Stadion. Sportlich war alles entschieden, Bayern stand als Meister und Hertha als Absteiger fest. Dank der Zusatztribüne für das Pokalendspiel wurden noch 10000 zusaätzliche Plätze verkauft, rund die Hälfte der Zuschauer waren für den Gast aus München und kamen um die Meisterfeier zu sehen. Ausgelassenen Stimmung schon vor dem Spiel rund ums Stadion, was für ein Unterschied zu dem Spiel in Leverkusen, das beweist doch das es ein miteinander geben kann auch mit Alkohol im "Gästebereich". Die Stimmung in der Ostkurve sehr komisch da der "harte" Kern den Support verweigerte und es eher untereinander zu Unmutsäußerungen kam, als der Rest der Fans versuchte die Mannschaft anzufeuern. Außer einigen Spruchbändern war kaum Bewegung im Kern der Kurve. Zudem wurde die Ostkurve mit einer Vielzahl von Ordnern abgesichert, dazu gesellten sich dann noch einige Polizisten, erbärmlich.

Sportlich kam der neue Meister zu einem mühelosen Erfolg, da Hertha auch nicht sonderlich bemüht war, oder konnte, den traurigen Rekord von 16 Heimspielen in Folge ohne Sieg zu verhindern. Somit ein glanzloser Abgang aus der 1. Bundesliga. Die zaghaften Bemühungen der Mannschaft sich bei den Fans zu bedanken wurden durch ein gellendes Pfeifkonzert unterbunden und endete an der Bande. Danach noch die Feierlichkeiten der Bayern mit Übergabe der Schale im Stadion.



32. Spieltag


24. April 2010, 15:30 Uhr

Hertha BSC - FC Gelsenkirchen 0:1
(61.902 Zuschauer)

0:1 Westermann (87.)







Jede Menge Anhänger aus Gelsenkirchen pilgerten ins Berliner Olympiastadion an diesem schönen Frühsommertag. Hertha immer noch mit 5 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, die überaus schwachen Vorstellungen der Hertha führten bisher noch nicht zum Abstieg, weil auch die Konkurenz nicht punktet. Mit 23 Punkten, wäre man früher 3 Spieltage vor Ende sicher schon in der 2. Liga. So wie immer vor den Heimspielen die üblichen Parolen, nur ein Sieg usw.....Dann kommen die 90 Minuten und am Ende fährt der Gegner mit 3 Punkten nach Hause. Wenn man beste Einschußgelegenheiten ausläßt dann liegt es einfach an der Qualität und man hat in der 1. Liga nichts zu suchen. Man hat den Eindruck, auf dem Platz stehen 11 Einzelspieler. Auch fehlt mir der unbedingte Wille den 1. Heimsieg seit August 2009 einfahren zu wollen. Dann aber das unfassbare, beim Stand von 0:0 nimmt kurz vor Ende unserer Gruppenleiter (Trainer kann man dazu nicht sagen) den besten Stürmer vom Platz und bringt einen neuen! Warum kein 3. Stürmer? Dann wie immer, der Gegner nutzt eine seiner guten Gelegenheiten und geht am Ende als Sieger vom Platz und erhält sich damit die Chance auf die Meisterschaft, hoffentlich wird so eine Mannschaft das nicht auch noch am Ende, das wäre grausam für den deutschen Fußball. Gelsenkirchen trat hier nicht als Meisterschaftsanwärter auf. Hertha BSC aber als Absteiger mit dem 3. Heimspiel in Folge ohne eigenes Tor.
Insgesamt konnte Hertha bei 9 Heimspielen in dieser Saison keinen Treffer erzielen.
Nun geht es nächste Woche nach Leverkusen, wo dann der Abstieg festgenagelt wird. Ende.



30. Spieltag


10. April 2010, 15:30 Uhr

Hertha BSC - VfB Stuttgart 0:1
(26.851 Zuschauer)

0:1 Cacau (74.)







Die Strafe vom DFB für die Ausschreitungen nach dem Nürnbergspiel mußte gegen den VfB abgesessen werden. Die Ostkurve blieb leer und es durften nur 25.000 Berliner plus Gästefans ins Stadion. Die Herthafans mobilisierten die nah gelegene Waldbühne und es sahen sich dort ca. 8000 Fans das Spiel gemeinsam an, so entstanden vor dem Südtor 2 entgegengesetzte Menschenströme. Ich konnte noch eine Karte für den Block B bekommen, eine ungewohnte Sicht auf das Spielgeschehen. Die Gästekurve blieb 15 Minuten still und protestierte damit "Gegen Sippenhaft und Kollektivstarfen", wie eine viertel Stunde auf einem Banner zu lesen war. Danach dann Stimmung auch aus dem Gästeblock. Das gesamte Stadion machte nun Stimmung, da ja die Ostkurve leer blieb. Also an der Anfeuerung lag es nicht, das Hertha ein müdes Spiel zeigte. Eher ein schwaches Bundesligaspiel, auch von den zuletzt so erfolgreichen Gästen. Wenige Gelegenheiten auf beiden Seiten, Gekas wurde in der 1. Halbzeit, freistehend vor Lehmann, wieder einmal wegen angeblichen Abseits zurück gepfiffen. Wieder eine Fehlentscheidung gegen Hertha. Aber meiner Meinung trotzdem zu wenig was die Mannschaft zeigte. Zu viele Fehler und keine geschlossenen Mannschaft war auf dem Spielfeld zu sehen. Die Südamerikaner scheinen Ihr eigenes Spiel machen zu wollen, so wird das nix mit dem 2. Heimsieg seit August 2009. Dann kam es wie es kommen mußte, nach der Einwechslung von Cacau mehr Druck von den Gästen, und ein abgefälschter Schuß senkte sich ins Herthator. Danach ließ der Gast keine großartigen Chancen der Heimmannschaft zu und da Hannover zeitgleich gewann, fast uneinholbere 5 Punkte Rückstand auf Platz 16.



28. Spieltag


27. März 2010, 15:30 Uhr

Hertha BSC -Borussia Dortmund 0:0
(60.441 Zuschauer)









Nach dem Nürnbergspiel so gut wie abgestiegen, überraschte Hertha BSC in Wolfsburg mit einem 5:1 Kantersieg und die Hoffnung keimte wieder, wie so oft in dieser Saison. Aber wie so oft konnte im folgenden Heimspiel nicht nachgelegt werden. Nach den Ausschreitungen gegen Nürnberg nun übergenaue Einlaßkontrollen und damit sehr lange Wartezeiten an den Eingängen, lange nach Spielbeginn strömten noch Zuschauer ins gut gefüllte Olympiastadion. Ein imposanter Gästeblock, vor dem Spiel sogar synchron mit den Herthanern, als das "Wer nicht hüpft der ist ein Schalker, he, he" angestimmte wurde, sehr schön. Hertha wieder mal überlegen, erstaunlich wenig kam von den Dortmundern, die auf dem 4. Platz der Tabelle zu finden sind, es sah so aus, als ob sie mit einem Unentschieden zufrieden wären! Das immer gleiche Lied bei Heimspielen, gute Torglegenheiten aber kein Tor, entweder kläglich vergeben oder Weidenfeller rettete. Dann doch noch der Führrungstreffer kurz vor Ende, die Ostkurve lag sich in den Armen, erst nach und nach realisierten wir, das der Treffer nicht gegeben wurde. Mein Gefühl sagte mir das es wieder mal eine Fehlentscheidung war, das belegten auch die Fernsehbilder. Vor 2 Wochen besiegelte noch die passive Abseitsregel unsere Niederlage, jetzt aber wurde diese Regel wieder anders herum ausgelegt und die passive Abseitsstellung von Gekas als aktives Eingreifen gewertet. Leider kostet sowas die Liga.....die Männer an der Linie sind meiner Meinung nach nicht Bundesligareif, das hat man schon an vielen anderen Entscheidungen gesehen.



26. Spieltag


13. März 2010, 15:30 Uhr

Hertha BSC -1. FC Nürnberg 1:2
(57.761 Zuschauer)

1:0 Gekas (36.)
1:1 Bunjaku (61.)
1:2 Charisteas (91.)





Wieder mal ein sogenanntes „Endspiel“, alle waren heiß auf die letzte Chance der Hertha. Das sahen auch die Berliner so und füllten das Olympiastadion um die Mannschaft zum Sieg zu brüllen, leider kippte diese Stimmung nach dem Spiel, aber dazu mehr nachher. Die beste 1. Halbzeit die ich in dieser Saison gesehen habe, aber gleichzeitig machte diese auch deutlich warum Hertha in die 2. Liga geht. Beste Chancen werden kläglich vergeben. Latte, Pfosten oder der „geisteskranke“ Gästekeeper Schäfer verhinderten die Führung. Dann gegen Ende doch noch das 1:0 durch Gekas, der abstaubte. Man wußte gar nicht mehr wie sich so eine Führung anfühlt. Mit diesem guten Gefühl ging es in die Kabine. Aus dieser kam wieder einmal einer völlig verwandelte Mannschaft. Kein Kampf, kein Spiel, Abschläge von Drobny (wie die gesamte Saison) die allesamt beim Gegner landen, was soll das? Flanken ins Niemandsland, Standardsituationen, die das Prädikat kläglich nicht verdienen. Ein Spiegelbild der Saison. Kann man so etwas nicht trainieren Herr Funkel, aber nein da fährt man lieber in ein Trainingslager vor einem Heimspiel. Zum Spiel, wer lange bettelt, bekommt es auch. Die harmlosen Gäste gleichen aus und als alles kopflos in der Schlussphase agiert, 2 Nürnberger blank vor dem Herthator die mit dem Siegtreffer den Abstieg besiegelten !!! Nach dem Abpfiff ließ sich Herr Schäfer zu einer Reihe obszöner Gesten zur Ostkurve hin reißen, einfach nur dumm. Leider auch das Verhalten der ca. 100 Herthafans, die nach dem Spiel den Innenraum stürmten und die Herthabank demolierten und die Spieler angreifen wollten. Sicher ist Frust in dieser Aktion, aber das ist sicher kein Grund für das Verhalten, das noch Konsequenzen haben wird. Nun ist auch dem letzten klar das der Abstieg nicht mehr zu verhindern ist.
Hertha BSC ein riesiger Trümmerhaufen....





24. Spieltag



27. Februar 2010, 15:30 Uhr

Hertha BSC - TSG 1899 Hoffenheim 0:2
(37.391 Zuschauer)

0:1 Ba (35.)
0:2 Ibisevic (92.)






Milde Temperaturen im Olympiastadion, und wie zu erwarten nach dem Auswärtssieg in Freiburg wieder kein Erfolg im darauf folgenden Heimspiel. Ein Spiegelbild der gesamten Saison. Ein schwacher Gegener kommt mühelos zu einem Auswärtserfolg. Diesmal ein guter Beginn mit druckvollen ersten 20 Minuten, danach übernahm der Gast das Geschehen und kontrollierte das Spiel. Ohne Ideen - Hertha immer durch die Mitte und schwache Aussen. Oder hohe Bälle auf Gegkas der kein Duell gegen den Ex-Herthaner Simunic gewann. Dann kam Ba im Strafraum an den Ball und ging mühelos (Tunnel) an Friedrich vorbei und schob freistehend ein, das selbe dann Ibisevic gegen von Bergen in der Nachspielzeit, grausam. Kein Aufbäumen der "Aufholjäger" nach dem Rückstand und in der gesamten 2. Halbzeit, das einzige Kopfballduell im Strafraum gewann Drobny !!!! als er in der 90. nach vorne eilte. Funkel wechselte auch nicht mehr ein, es waren auch nur noch Antifußballer draußen. Mit diesem Team hat Hertha keine Chance. Leider punkten die anderen auch nicht, so das es wahrscheinlich rechnerisch noch sehr lange möglich sein wird, die Klasse zu halten.



22. Spieltag


13. Februar 2010, 15:30 Uhr

Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05 1:1
(36.715 Zuschauer)

0:1 Bance (37.)
1:1 Ramos (51.)






Die Heimspiele 2010 laufen immer gleich ab, große Aufholjagd vor dem Spiel angepriesen, dann eine verkorkste erste Hälfte und in der 2. Hablzeit läuft die Zeit davon und/oder das Glück fehlt. Eigentlich ist alles gesagt. Einige Anmerkungen noch. Warum haben bloß alle Gegner Angst vor dem Tabellenletzten und mauern sich das Unentschieden über die Zeit? Mainz geht mit einem Sonntagsschuß, dem einizgen im ganzen Spiel der aufs Tor kommt, in Führung. Die zahlreichen Gelgenheiten der Hertha in Hälfte 2 wurden vergeben, Kringe freistehend zur Eckfahne, Ramos mit Lattenschuß. Nur der Ausgleich nach einer Ecke brachte Zählbares. Warum spielte Janker 45 Minuten lang? Was verspricht sich Funkel von diesem Antifußballer? Ecken die nur bis zum 5 Meterraum kommen, oh mein Gott, das ist der Absteiger Nummer eins, leider konnte Hertha den Abstand auf den 16. Platz wieder verkürzen, die nicht enden wollenden Parolen können somit weiter gehen. Leider habe ich nicht das Gefühl das da unten 11 Mann im Abstiegskampf stehen.



20. Spieltag


30. Januar 2010, 15:30 Uhr

Hertha BSC - VfL Bochum 0:0
(38.127 Zuschauer)









Die Trauben hängen immer höher, siehe Bild nur das die Trauben nicht mehr da sind! Wieder nur ein 0:0 gegen einen Mitbewerber um die Abstiegsplätze. Für mich zu wenig, für die "Aufholjäger" ich erkenne auch nicht den unbedingten Willen 3 Punkte einzufahren. Das Spiel glich dem gegen Gladbach mit nur nur einer gute Halbzeit, das reicht nicht. Dann die bekannten Phrasen der Spieler und des Trainers nach dem Spiel, naja. Zu erwähnen bleibt noch der komische und unrühmlich Auftritt der Unionfans, im Block J-K, die nach Ihrem abgesagten Spiel in Rostock, nichts besseres zu tun haben als ins Olympiastadion zu pilgern und zu stänkern.



19. Spieltag


23. Januar 2010, 15:30 Uhr

Hertha BSC - Borussia Mönchengladbach 0:0
(46.090 Zuschauer)









Nach dem erfolgreichem Rückrundendauftakt in Hannover kamen einige Hertha-Fans ins Stadion um die viel gepriesene "Aufholjagd" zu sehen. Das Olympiastadion glich mit -10°C einem Eisschrank, trotzdem gab es noch Fans die sich mehrere Liter Bier während des Spiels genehmigten, Respekt! Zum Spiel, Hertha begann abwartend, hatte aber auch einige gute Gelegenheiten gleich zu Beginn, dann aber verflachte die Partie. Gladbach eigentlich nur bei Standards gefährlich. Ihren besten davon, einen zu Recht gegebenen Elfmeter parierte Drobny glänzend auch den Nachschuß aus noch kürzerer Distanz meisterte er. Damit 0:0 zur Pause. In der 2. Hälfte stellten die Gäste vom Niederrhein Ihre Offensivbemühungen ganz ein, man war ja schließlich beim Tabellenletzten zu Gast da reicht doch ein Unentschieden! Mauerten sich dann auch bis zu 90. Minute das torlose Remis nach Hause. Hertha konnte einige gute Gelegenheiten nicht in Tore um münzen, was auf das Tor kam entschärfte der Gästekeeper. Lichtblick für mich war unsere Abwehr, die gut stand und unsere Außenverteidiger belebten immer wieder den Angriff mit Ihren Vorstößen. Mit Eisfüßen und den Gedanken das dieser Punkt zu wenig war, ging es wieder nach Hause.



16. Spieltag


11. Dezember 2009, 20:30 Uhr

Hertha BSC - Bayer Leverkusen 2:2
(40.474 Zuschauer)

1:0 Ramos (8.)
1:1 Kroos (76.)
1:2 Kaplan (89.)
2:2 Ramos (92.)




Der Spitzenreiter zu Gast beim Tabellenletzten, nur die Höhe des Sieges, der Werkself war wohl vor dem Spiel diskutiert worden. Aber eine defensiv eingestellte Hertha konnte immer wieder Nadelstiche setzen, der erste führte gleich zum 1:0 und so konnte Hertha aus einer gesicherten Abwehr spielen. Dem Spitzenreiter viel auch nicht sonderlich viel ein um das Tor von Drobny in Gefahr zu bringen. Somit ging es mit der Führung in die 2. Halbzeit. Das 2:0 durch Raffael wurde wegen Abseits nicht anerkannt, der schwache Schieri Rafati war ab sofort nicht mehr der Liebling der Kurve. Einige vielversprechende Konter führten leider nicht zum 2:0. Dann gegen Ende wurde der Druck immer stärker, jede Menge Standardsituationen gegen uns, eine davon brachte den Ausgleich, als Kroos den Abpraller aus 20m ins untere Eck versenkte. Danach vom schwachen Rafati Gelb-Rot nach einem sauberen Tackling von Kacar. Bayer wollte den Sieg und schaffte Ihn auch, dachten alle, als wieder ein dummes Tor viel. Der abgefälschte Schuß plumste in den Dreiangel. Aus dachten alle, aber noch eine Ecke für Hertha in der 92. Minute und Ramos köpfte das verdiente 2:2, das aber letztlich zu wenig ist um da unten raus zu kommen.



14. Spieltag


28. November 2009, 15:30 Uhr

Hertha BSC - Eintracht Frankfurt 1:3
(48.523 Zuschauer)

0:1 Ochs (11.)
0:2 Franz (70.)
0:3 Meier (75.)
1:3 Ramos (81.)




Wieder mal trotz vorangegangener mieser Leistung ein volles Olympiastadion, eine Gänsehautaktion von KSC Fans vor dem Spiel mit einem Spruchband "Auch in schlechten Zeiten ist der KSC bei euch kämpft Ostkurve" und dann kommt eine Seelenlose Mannschaft die keinen Pass über 5 Meter zustande bringt und 30 Minuten lang keinen Torschuß abgibt, nicht kämpft, das soll Astiegskampf sein? Zieht das Herthatrikot aus, wir kommen 2. Liga und bei diesem Material gehts gleich nach unten weiter. Friedrich kann einem leid tun, der einzige der sich gegen diese Niederlage aufbäumte. Am Ende passte sich auch noch das Wetter der Situation an.



12. Spieltag


8. November 2009, 17:30 Uhr

Hertha BSC -1. FC Köln 0:1
(48.623 Zuschauer)

0:1 Novakovic (79.)







Die Berliner hatten die Wichtigkeit dieses Spiels erkannt und kamen zahlreich zu diesem Sonntagsspiel, am Vorabend des geschichtsträchtigen 9.11. ins Olympiastadion. Hertha begann mit der am Donnerstag in Heerenveen siegreichen Elf, offensiv mit 2 Stürmern. Diese mußten gegen eine Kölner Elf anstürmen, die nur gekommen war um zu verteidigen, am Spiel wollten oder konnten sie sich nicht beteiligen. Hertha fehlte die spielerische Kraft oder das Selbstvertrauen dieses Bollwerk zu überwinden. So sah man eine bemühte Herthaelf die den 2. Saisonsieg einfahren wollte, aber Torgelegenheiten blieben Mangelware. Die beste hatte Raffael kurz vor der Pause mit 2 Pfostenschüssen innerhalb weniger Sekunden. Tja wenn man unten steht gehen die Dinger nicht rein. Somit 0:0 in die Pause. Danach spielte Hertha auf die Ostkurve, aber weiterhin das gleiche Bild. Mit dem 2. Torschuß überhaupt ging Köln dann, wie aus dem Nichts in Führung, wieder mal ein Tor nach einer Standardsituation, gleich mehrere Kölner waren ungedeckt vor Drobny aufgetaucht, der Torschütze mußte nicht einmal hoch springen! Danach mehrere Einwechslungen offensiver Natur bei Hertha und zeitspielender bei Köln. Jeder Kölner wollte diese Führung nur über die Zeit bringen, was Ihnen auch gelang. Konsternierte Herthaner verschwanden dann Grußlos in die Kabine, zurück blieben die enttäuschten Fans die sich ab jetzt auf die 2. Liga vorbereiten können oder weiterhin auf Wunder hoffen wollen, bis es rechnerisch besiegelt ist.
Das schönste Erlebnis an diesem Abend war das dunkle Stadion vor dem Einlauf der Mannschaften, wieder einmal eine Superkulisse an diesem tristen Fußballabend.





10. Spieltag

25. Oktober 2009, 15:30 Uhr

Hertha BSC - VfL Wolfsburg 0:0
(36.799 Zuschauer)









Wieder das zuletzt übliche Sonntagspiel an einem freundlichen Herbstnachmittag, bescherte uns den deutschen Meister ins Olympiastadion. Nach einer unfaßbaren Niederlagenserie hieß es jetzt mal soliden Fußball zu spielen. Funkel beorderte auch die "Schönspieler" im Team auf die Tribüne und Drobny kehrte ins Tor zurück. So begann Hertha durchaus druckvoll und konnte sich in der ersten Hälfte eine Überzahl an Torgelegenheiten heraus spielen. Der Meister übte sich im Konterspiel und war wohl überrascht vom kuragierten Auftreten der Hausherren. Leider gelang der Führungstreffer nicht. Die Ultras hatten sich eine Supportsperre verordnet und standen 90 Minuten stumm in der Ostkurve, die wiederum sich selbst um die Stimmung kümmerte und wie ich fand an alte Zeiten ohne Dauersupport anknüpfte. So wurde die Stimmung dem Spielgeschehen angepaßt, das Gespür wann die Mannschaft Anfeuerung braucht ist durchaus vorhanden. Auch wurden einige Lieder aus alten Zeiten angestimmt.
Der 2. Durchgang war dann ausgeglichener, der Meister wollte sich nicht beim Tabellenletzten blamieren und so verlegte sich Hertha aufs kontern, die beste Gelegenheit hatte Kacar, der im Sturm spielte, aber der Keeper der Wölfe konnte den Volleyschuß entschärfen. Fast der Sieg in den letzten Minuten, als Ramos nur den Außenpfosten traf. Dann aber der sehr pünktliche Abpfiff und endlich ein Erfolgserlebnis für die Hertha. Die Fans gingen frohen Mutes nach Hause in der Hoffnung den Startschuß für die Aufholjagd gesehen zu haben.




8. Spieltag

4. Oktober 2009, 17:30 Uhr

Hertha BSC - Hamburger SV 1:3
(49.208 Zuschauer)

1:0 Friedrich (10.)
1:1 Kaka (24. ET)
1:2 Jarolim(38.)
1:3 Ze Roberto (39.)




Wieder mal ein Sonntagsspiel, gegen den Spitzenreiter der Bundesliga, den HSV. Nach der Entlassung von Favre erstmals Friedhelm Funkel als neuer Hertha Trainer. Vor dem Spiel beantworteten wir der BILD-Zeitung noch Fragen zu unserem neuen Trainer, siehe Bilder.
Zu Beginn des Spiels sahen wir eine forsch aufspielende Hertha, der Führungstreffer durch unseren Kapitän gelang früh in der 10. Minute. Friedrich setzte danach einen Sprint über 130m in die Ostkurve an mit eindeutigen Gesten für Hertha BSC. Aber das Spiel war noch nicht zu Ende! Dann begann eine an Peinlichkeiten kaum zu überbietenden Vorstellung der Heimmannschaft. Erst der Ausgleich durch ein Eigentor von Kaka, der unbedrängt ins eigenen Tor köpfte.
Dann mußte leider der Torwart nach Verletzung ausgewechselt werden.
Der junge Burchert mußte kurz nach seiner Einwechslung 2x herauseilen und mit dem Kopf klären, beide male konnte der HSV mit Weitschüssen das leere Tor treffen. Fassungslos sahen wir uns an und konnten das nicht glauben. 1:3 zur Pause und die alte Verunsicherung war wieder da. Hertha hat eigentlich 3 Eigentore erzielt. Die 2. Halbzeit spielte der HSV routiniert runter, ein richtiges Aufbäumen der Hertha war auch nicht zu sehen, so das der Halbzeitstand auch der Endstand war. Hervorzuheben Ebert, Kacar und Friedrich, denen ein Bemühen anzusehen war. Hertha weiterhin Schlußlicht der Bundesliga.



Vati und Olli in der BILD-Zeitung



6. Spieltag

20. September 2009, 17:30 Uhr

Hertha BSC - SC Freiburg 0:4
(38.176 Zuschauer)

0:1 Banovic (5.)
0:2 Makiadi (12.)
0:3 Idrissou (42.)
0:4 Banovic (67.)




Ein Solches Debakel, habe ich zuletzt gegen Bayern München erlebt (Pausenstand 1:5) aber hier war der Gegner Aufsteiger Freiburg und Tabellenvorletzte. Freiburg gelang alles! Sie hatten aber auch leichtes Spiel mit dieser desolaten Abwehr. Unser Neuling im Tor, Burchert konnte die ersten beiden Bälle nur aus dem Tor holen. Einziger Lichtblick in Hälfte 1 der Ebertfreistoß, der knapp vorbei ging. Ansonsten bei Hertha alles Totalausfälle, ich weiß nicht warum Stein überhaupt noch spielt, bringt keinen Pass über 5 Meter zu Stande und seine Flanken landen am Marathontor. Mit 0:3 ging es in die mit Pfiffen begeleitete Pause. Danach etwas aufbäumen durch Ebert und Piszczek, der Rest der Mannschaft 6 setzen!!! Auch vom Kapitän kam, außer Entschuldigungen nach dem Spiel, nichts. Freiburg spielte das im 2. Abschnitt runter und konnte durch den guten Banovic noch auf 0:4 ausbauen und feierte diesen Auswärtssieg. Viele "Fans" verließen frühzeitig das Stadion. Trotz dieser Leistung wurde das Team die ganze Zeit von der Ostkurve angefeuert, ich habe da so meine Meinung, 90 Minuten Dauersupport ohne auf das Spielgeschehen einzugehen, naja. Artig bedankte sich die Mannschaft nach dieser Niederlage in der Kruve, wenigstens das hatten Sie hin bekommen. Willkommen im Abstiegskampf und Empfänger der roten Laterne. Das schönste an diesem Abend war der Abendhimmel, siehe Bild unten.





4. Spieltag

30. August 2009, 15:30 Uhr

Hertha BSC - Werder Bremen 2:3
(49.176 Zuschauer)

0:1 Özil (57.)
0:2 Borowski (74.)
1:2 Piszczek (77.)
1:3 Naldo (83.)
2:3 Ebert (90.)




Nach den beiden letzten verlorenen Auswärtsspielen mußte heute ein Sieg her um nicht in die Abstiegsränge zu gelangen. Vor dem Spiel ein Novum, der Bremer Stadionsprecher war vor Ort und gab die Manschaftsaufstellung der Gäste durch. Das rief den Unmut der Herthafans hervor, ich fand die Aktion aber gut. In Mainz z.B. wird man ähnlich behandelt. Die Partie blieb in der ersten Hälfte torlos, war aber doch recht munter mit Gelegenheiten auf beiden Seiten, die etwas besseren hatten die Bremer. Ein Foul am durchgebrochenen Wichniarek wurde vom schwachen Schierí Kienhöfer nicht geahndet. Somit ging es 0:0 in die Pause, aus der Hertha druckvoll wieder kam und auf die Führung drängte. Wieder eine glücklose Szene von Artur als versuchte einen Elfer zu schinden, anstatt weiter zu laufen und in das leere Tor zu schießen. Dann leider in diese Phase ein blitzsauberer Konter, Arne rutsche an der Hereingabe vom Marin knapp vorbei, somit Özil frei vor Drobny und er nutzte diese Chance. Von nun an stachen die Bremer Konter immer wieder und folgerichtig das 0:2. Aufkeimende Hoffnung nach dem Anschlußtreffer durch Piszczek, aber nur 6 Minuten später wurde Naldo im Strafraum übersehen und er konnte unbedrängt zum 1:3 einschieben. Das 2:3 durch einen Sonntagsschuß von Ebert, hier stimmt die Bezeichnung mal, war nur Ergebniskorrektur, weil das Spiel nicht mehr angepfiffen wurde. Hertha nach diesem Spieltag auf Tabellenplatz 16.



1. Spieltag

8. August 2009, 15:30 Uhr

Hertha BSC - Hannover 96 1:0
(42.169 Zuschauer)

1:0 Kacar (82.)








Zum ersten Heimspiel der Saison kamen nur wenige Zuschauer ins Stadion, das schon für die Leichtathletik WM vorbereitet wurde und somit einige Blöcke nicht zur Verfügung standen. Das erste was mir negativ aufviel, waren die erhöhten Preise für Bier und Wurst. Jetzt wird dem Fan für 0,5 l Carlsberg 3,70,- und für die Bratwurst 2,80,- berechnet. (Preissteigerung um 8%) Auch der Becherpfand wurde auf 1,30,- erhöht. Warum diese krumme Summe?
Nun zum Spiel. Wieder landete Hertha einen glücklichen Sieg in der Schlußphase durch den besten Mann auf dem Platz - Kacar. Nur bei Ihm hatte ich den Eindruck, das er gewinnen wollte. Ein Stochertor mit anschließenendem doppelten Beinschuß, durch Abwehrspieler und Torwart. Raffael war in der 1. Halbzeit nicht zu sehen, dafür sorgte er und Enke für ein Higligth in Hälfte 2 als Enke den fulminanten Schuß von Ihm aus dem Winkel kratzte. Hannover hatte die besseren Gelegenheiten waren aber groß im Auslassen bester Torchancen, hervorzuheben die Aktion von Steiner, der einen Kopfball, der schon auf dem Weg ins Herthator war, mit dem Knie in bester Innenverteidigermanier von der Linie holte, danke.
Neuzugang Wichniarek bemüht aber glücklos, wie in alten Zeiten.
Unterirdisch Marc Stein, warum spielt der Typ nur immer wieder? Der nächste Neuzugang Pejcinovic geviel mir ganz gut, hatte schon im 1. Spiel mehr gute Offensivaktionen als Stein die gesamte letzte Saison und in der Abwehr kaum erkennbare Schwächen gezeigt. Unsere Innenverteidiger Friedrich-von Bergen spielten eine solide Partie.
Zu erwähnen bleibt noch der Halbzeitauftritt von The Boss Hoss (siehe Bild), der aber nur von der miesen Stadionanlage übertragen wurde.




Saison 2008/2009

16. Mai 2009

Hertha BSC - Schalke 04 0:0

(74.244 Zuschauer, ausverkauft)








Stadionpanorama



Vor dem letzten Heimspiel der Saison 2008/2009 war das Stadion schon einige Wochen vorher restlos ausverkauft. Die Hertha lag vor dem Spiel einen Punkt hinter dem Spitzenreiter Wolfsburg und hatte noch berechtigte Titelhoffnung, die Fans waren heiß! Es war ein Super Fußballwetter und durch die verlorenen Dardaiwette gab es für jeden Zuschauer ein Freigetränk. Dadurch ein riesiger Andrang an den Bierständen, wo ich das Foto links gemacht habe, ein hoffnungsvoller Herthaner mit der Schale, die wie wir ja jetzt wissen dieses Jahr nicht in unsere Hände gelangen wird. Entspannt ging es ins Stadion, es herrschte eine Superstimmung. Kurz vor 15.00 Uhr bekamen wir gerade noch 2 Plätze in der Ostkurve. Frank Zander sang live "Nur nach Hause", eine Choreo begleitete den Einmarsch der Mannschaften, dann ging es los. Gänsehautstimmung im Stadion und Hertha bestimmte die Partie und konnte sich eine Vielzahl an guten aber nicht zwingenden Chancen erarbeiten, aber was mal aufs Tor kam entschärfte Neuer, so machte sich mit laufender Spielzeit die Gewißheit breit, das es nicht für einen Sieg reichen würde. Die Tore, die in Hannover (H96-Wob 0:5) vielen wurden ja auf der Anzeigetafel gezeigt. Auch die 3 Einwechslungen offensiver Spieler brachte kein Tor. Nach dem Abpfiff waren einige doch sehr enttäuscht.Die Spieler bedankten sich bei den Fans, für "17 x Gänsehaut". Aber wir sollten diese großartige Saison der Hertha würdigen und das taten die Fans dann auch. Marco Pantelic verabschiedete sich von den Fans, schade das er gehen muß!


Ein Mitschnitt aus Ostkurve, ist hier zu hören.