FC Energie Cottbus



Stadion der Freundschaft - Fassungsvermögen: 22.528 Plätze,
Entfernung vom Olympiastadion 138 km



+ Cottbus spendierte Hertha zusätzliche Karten, der S2 Block kam dazu
+ geringe Entfernung

- nur alkoholfreies Bier im Stadion (Lübzer), fett triefende Bratwurst
- trotz Stadionumbau, Wellblechcharme
- Zaun behindert die Sicht auf das Spielfeld, zusätzlich jetzt noch eine Plexiglaswand hinterm Tor
- durch massive Absperrungen, umständliche Anfahrt
- riesiges Polizeiaufgebot, Hubschrauber über dem Stadion
- eher Knast- als Stadionatmosphäre
- Spitzenspiel der 2. Liga lockt nur wenige Zuschauer an


Stadionpanorama










Links: Hertha beim warm machen, Rechts: Gegentribüne von hinten

Das letzte Spiel der Hinrunde führte die Hertha als Tabellenzweiter nach Cottbus, die als 4. den Anschluß an die Spitze wahren wollten. Somit gute Voraussetzungen für ein Berlin-Brandenburg-Derby. Leider wollten aber nicht viele dieses Spiel sehen, das auch zeitgleich im Fernsehen (Montagsspiel) übertragen wurde. Auf Grund der Temperaturen um den Gefrierpunkt zogen es wohl einige vor, das Match zu Hause zu verfolgen. Rund 3.000 Berliner waren angereist. Ich war auch zeitig am Stadion, aber wie zu erwarten kein Alkohol im Stadion, die Bratwurst wurde als fettiges etwas auf der Pappe serviert. Man mußte das Ding auch noch anfassen um es in den Senf zu tauchen. Dazu ein labbriges Brötchen. Ein Bierchen dazu viel also aus.
Heimspielbild
Bengalos im Gästeblock
Auch dieses Spiel stand noch unter dem Zeichen der Protestaktion gegen das neue Sicherheitskonzept der DFL. 12 Minuten und 12 Sekunden war Ruhe im Stadion. Dann normale Anfeuerung, im Gästeblock wurden gleich nach Ablauf der Protestzeit einige Bengalos gezündet. Der Gästeblock machte über die gesamte Spielzeit gute Stimmung. Von Cottbus war nur kurz etwas zu hören, nach Ihrem Ausgleich war es etwas lauter im Stadion der Freundschaft, aber das ist ja normal! Das Spiel war zerfahren und ziemlich kampfbetont. Die Lausitzer konnten aber im großen und ganzen der Alten Dame nicht gefährlich werden. Bezeichnend, Ihr Ausgleich durch einen Standard. Als der immer wertvoller werdende Ronny den Siegtreffer erzielte kannte der Jubel keine Grenzen. Schön wenn genau vor einem der Ball einschlägt. Die Hertha setzte Ihre Serie fort in der sie unbezwungen blieb, das 15 Spiel ohne Niederlage!


Ein Video aus Cottbus ist hier zu sehen.



letztes Spiel 3. Dezember, 2. BL: FC Energie Cottbus - Hertha BSC 1:2 (13.100 Zuschauer)



2009
Stadionpanorama




Links: Noch ein Blick nach dem Abpfiff auf die Gegengerade Rechts: Rauchbombe im Heimblock

Nach langer Abwesenheit dort, fuhr ich kurzentschlossen nach Cottbus, zusammen mit Otti der Bilder schießen mußte. Ich war gespannt auf das Stadion nach dem Umbau. Aber war dann auch enttäuscht über den billig Umbau. Ist halt keine Geld in der Lausitz. Die Fans arbeiteten wie immer gegeneinander. Pyros und Knaller nach dem Ausgleich der Hertha, aber auch im Heimblock wurde gezündelt. Während es noch 1:0 stand, sangen die Cottbusser "Hey was geht ab, wir schießen die Hertha ab", eigentlich sehr einfallsreich. Zum Glück hielt diese Führung nicht lange und nachdem Hertha auf die Siegesstraße einbog, Dauergesänge und mein geliebtes "Hey was geht ab, wir holen die Meisterschaft" in einer Superlautstärke. Sehr Negativ die hohe Polizeipräsenz, rund ums Stadion.



Ein Mitschnitt aus dem Gästeblock, ist hier zu hören.



7. März 2009, FC Energie Cottbus - Hertha BSC 1:3 (ausverkauft)